Trump sollte die Beziehung zu Europa nicht noch weiter verschlechtern
Trump sollte die Beziehung zu Europa nicht noch weiter verschlechtern
( Link zum Originalbild | Urheber: The White House | Flickr | Public Domain )

“In einer Zeit, in der die transatlantische Beziehung zwischen Europa und der USA wegen vieler Uneinigkeiten unter großem Druck steht, schwächt es die Allianz und gibt Ländern wie Russland die Chance, das auszunutzen, wenn Trump diese Uneinigkeit noch vergrößert.“ 

Ein anonymer, US-amerikanischer Verwaltungsbeamter gegenüber TASK AND PURPOSE

 

Die Perspektive in 30 Sekunden

  • Nicht nur wir brauchen die USA – auch die Vereinigten Staaten braucht ein enges und stabiles Bündnis mit Europa und Deutschland.
  • In letzter Zeit sind die Beziehungen zwischen Europa und der USA ohnehin angespannt, weil Trump sich als nicht vertrauenswürdiger Bündnispartner erwiesen hat.
  • Die EU-Politiker sind besorgt wegen der unvorhersehbaren Entscheidungen Donald Trumps, sagt ein ehemaliger US-Verteidigungspolitiker.
  • Die US-Truppen aus Deutschland abzuziehen, würde dieses Verhältnis nur verschlechtern

 

Belege für das Kernargument

  • Europäische Politiker sind besorgt, dass Präsident Trump sich um den Schutz Europas nicht so sehr bemüht wie seine Vorgänger.
  • Mit vielen politischen Entscheidungen, wie beispielsweise der Forderung an NATO-Partner, mehr Geld für die Verteidigung auszugeben, hat Trump deutlich gemacht, dass er seine „America first“-Strategie in die Realität umsetzt.
  • Jetzt haben die europäischen Politiker Angst, dass Trump Entscheidungen nicht danach trifft, was das Beste für die USA wäre, sondern nur auf der Basis seiner Vision von “America first”.
  • Europäische Politiker sind beispielsweise besorgt, dass Trump militärische Schritte gegen Russland einleitet.
  • Das hat ihn bei seinen europäischen Verbündeten unbeliebt gemacht, weil unvorhersehbar ist, welche politischen Entscheidungen Trump weiterhin treffen wird.
  • Damit die transatlantischen Beziehungen sich nicht noch weiter verschlechtern, müssen die US-Truppen in Deutschland stationiert bleiben.

 

Warum „The Buzzard“ diese Perspektive empfiehlt

Gegen Europa und Deutschland scheinen die USA häufig übermächtig – auch, weil Präsident Trump es gern so darstellt. Was er dabei nicht erwähnt: Auch die USA brauchen Europa und Deutschland. Das sollte in der Debatte um den Abzug der US-Truppen nicht vergessen werden.

 

Diese Perspektive wird empfohlen von Alisa Sonntag.

Wer steckt dahinter?

Anita Kumar und Franco Ordonez
Kommt aus:Washington D.C., USA
Arbeitet für/als:Kumar ist Korrespondentin aus dem Weißen Haus für POLITICO, Ordonez ist Korrespondent aus dem Weißen Haus für das NATIONAL PUBLIC RADIO.
Was Sie noch wissen sollten:Kumar hat zuvor für die Washington Post und die Tampa Bay Times gearbeitet, Ordonez für McClatchy DC.
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