Die US-Militärstützpunkte bringen Geld und Arbeitsplätze nach Deutschland
Die US-Militärstützpunkte bringen Geld und Arbeitsplätze nach Deutschland
( Link zum Originalbild | Urheber: Dietmar Heinz | Flickr | CC BY 2.0 )

„Ich war hier als kleiner Junge, im Kellerfenster reingekrochen und die Amerikaner sind gekommen 1945, am 25. Mai, seit dieser Zeit sind die Amerikaner hier, man sagt immer, die Pfalz ist der 51. Staat von Amerika!“

Ein Bewohner aus Weilerbach nahe des amerikanischen Militärflughafens Ramstein im Interview mit dem DEUTSCHLANDFUNK

 

Die Perspektive in 30 Sekunden

  • Für die deutschen Gemeinden sind die amerikanischen Truppen ein großer wirtschaftlicher Gewinn.
  • Die US-Militärstützpunkte in Deutschland bringen Arbeitsplätze und kurbeln die Wirtschaft an den Standorten an.
  • Besonders wichtig ist das, weil es sich teilweise um strukturschwache Regionen handelt.

 

Belege für das Kernargument

  • Im März 2018 hat das Pentagon entschieden, eine halbe Milliarde Dollar in die US-Militärstandorte in der Pfalz zu investieren. Der Standort Ramstein soll unter anderem mit einer Schule für US-amerikanische Kinder in Kaiserslautern und mit einem neuen Krankenhaus erweitert werden.
  • Von den Neubauten profitiert die örtliche Bauindustrie.
  • Ein Viertel der Einwohner des Ortes Weilerbach nahe Ramstein sind Amerikaner. Sie unterstützen die lokale Wirtschaft, etwa, indem sie Häuser und Wohnungen mieten, die den Einwohnern von Weilersbach gehören, oder dort zum Friseur und essen gehen.
  • Die Armee bringt so etwa zwei Milliarden Euro pro Jahr in die Region.

 

Warum „The Buzzard“ diese Perspektive empfiehlt

Dass US-amerikanische Truppen in Deutschland sind, wird häufig nur aus diplomatische Sicht als positiv betrachtet. Welche Vorteile die US-Militärstationen für die deutschen Standorte haben, bleibt dabei meist außen vor. Es ist außerdem spannend, zu sehen, wie Amerikaner und Deutsche in den betreffenden Regionen zusammenleben.

Diese Perspektive wird empfohlen von Alisa Sonntag.

Wer steckt dahinter?

Nana Brink
Kommt aus:Berlin, Deutschland
Arbeitet für/als:Moderatorin beim Deutschlandfunk
Was Sie noch wissen sollten:Nana Brink war 2010 bis 2012 als Sonderkorrespondentin des Deutschlandfunks bei den US-Wahlen in Washington. Sie beschreibt die USA als „Land der Widersprüche“ und als einen ihrer Lieblingsorte. Außerdem arbeitet Brink als Mediencoach.
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