Der Truppenabzug aus Deutschland wäre für die USA mit enormen Kosten verbunden
Trumps Drohung zeigt: Deutschland muss den eigenen Politikstil überdenken
( Link zum Originalbild | Urheber: Pixabay | Pexels | CC0 )

„Die Vereinigten Staaten haben etwa 34.000 Soldaten in Deutschland stationiert – so viele wie in keinem anderen Land außer Japan […] So dürfte das Pentagon bei seinen Analysen zu dem Ergebnis kommen, dass ein umfangreicher Abzug aus Deutschland vor allem für ein Land teuer würde – für die USA.“

Der SZ-Korrespondent Paul-Anton Krüger in der BASLER ZEITUNG

 

Die Perspektive in 30 Sekunde

  • Ein Truppenabzug bzw. -umzug aus Deutschland wird extrem teuer, betrachtet man die dort über Jahrzehnte aufgebaute militärische Infrastruktur der US-Amerikaner
  • Der Stützpunkt Ramstein ist erst kürzlich umgebaut und modernisiert worden. Er und andere Stützpunkte sind daher auf kurze und mittlere Sicht nicht zu ersetzen
  • Zusätzliche Investitionen und eine Aufstockung der Truppen sind bereits geplant. Dies alles nach Polen zu verlagern, wäre ein zusätzlicher Kostenpunkt

 

Belege für das Kernargument

  • In die Stützpunkte Ramstein und Landstuhl sind seit 2014 mehrere Milliarden Dollar geflossen
  • Bis 2023 planen die USA, weitere zwei Milliarden Dollar in den Stützpunkt in Ramstein zu investieren.
  • Bis September 2020 sollen nach bisherigen Planungen des Pentagon 1500 weitere Soldaten der Armee dauerhaft in Deutschland stationiert werden; einige von ihnen sind bereits eingetroffen

 

Warum The Buzzard diese Perspektive empfiehlt

Krüger war bei der Süddeutschen Zeitung Zuständiger für Sicherheitspolitik im Ressort Außenpolitik. Er ist vom Fach. Er verdeutlicht, dass ein Truppenabzug die falsche Entscheidung wäre und keinen Vorteil für die US-Amerikaner brächte.

 

Diese Perspektive wird empfohlen von Johannes Bär

 

Wer steckt dahinter?

Paul-Anton Krüger
Kommt aus:Deutschland
Arbeitet für/als:Journalist
Was Sie noch wissen sollten:Ist seit 2005 bei der SZ und war im Ressort Außenpolitik zunächst zuständig für internationale Sicherheitspolitik zuständig. Seit  2011 ist er Chef vom Dienst des Ressorts, auch wenn er nach eigener Aussage lieber in den Nahen Osten gegangen wäre.
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