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( Link zum Originalbild | Urheber: ArmyAmber | Pixabay | Pixabay Lizenz )

Ramstein, das Militärkrankenhaus in Landshut oder der Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Die US-Militärbasen in Deutschland sind bekannt: für die umstrittene Drohnenkriege, aber auch für riesige Gebiete, in denen die USA ein „Klein-Amerika“ außerhalb der Staaten errichtet haben. Die Stützpunkte sind nicht nur strategisch wichtig für die USA, sondern sind auch fester wirtschaftlicher Bestandteil der deutschen Regionen. Nirgendwo in Europa sind mehr US-Soldaten stationiert als in Deutschland. Trotzdem ist uns die Welt in den Stützpunkten oft fremd. Vielerorts werden jährlich deutsch-amerikanische Freundschaftsfeste ausgerichtet, um die Verbundenheit beider Länder zu feiern.

Doch damit damit könnte Schluss sein. Der US-amerikanische Botschafter Richard Grenell twitterte am 9. August, dass es nicht sein könne, dass der US-Steuerzahler weiterhin für Truppen in Deutschland aufkäme, Deutschland seinen Handelsüberschuss aber nur für heimische Zwecke verwende. Auch US-Präsident Trump kritisiert seit einiger Zeit, dass Deutschland das NATO-Ziel nicht erreichen wird, zwei Prozent des BIP für sein Militär auszugeben. Die Drohung, US-Truppen abzuziehen ist nicht neu. Angeblich gibt es Überlegungen, die Soldaten nach Polen zu verlagern. Das osteuropäische Land wirbt schon seit Jahren um die US-Armee.

Aber was wäre die Konsequenz eines Abzugs aus Deutschland? Ein einfaches Druckmittel der USA scheint ein solches Vorgehen nicht zu sein. Denn auch für die Amerikaner hätte eine solche Verlagerung der Stützpunkte weitreichende Folgen.

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