Warum wir ein Problem mit Chimären haben, aber nicht mit Clementinen
Warum wir ein Problem mit Chimären haben, aber nicht mit Clementinen
( Link zum Originalbild | Urheber: Dim 7 | Unsplash | Unsplash Lizenz )

„Ob wir Tiere für diese Zwecke oder zur Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse einsetzen sollen, ist ein anderes Thema. Man kann aber mit Sicherheit sagen, dass unsere persönliche Angst vor diesem wissenschaftlichen Fortschritt – das Unwohlsein, das wir dabei im Bauch empfinden – in erster Linie damit zu tun hat, wie es unsere vermeintliche menschliche Einzigartigkeit destabilisiert und unsere eigene moralische Überlegenheit untergräbt, und weniger mit allgemeineren Bedenken über Hybridwesen selbst.“ 

Sozialpsychologe Brock Bastian, BBC Future

 

Die Perspektive in 30 Sekunden

Biologische Vermischungen wie Chimären erscheinen uns nur dann problematisch, wenn es um unsere eigene DNA geht. Vor allem, wenn unseres mit dem Erbgut von Tieren vermischt werden soll.  Das liegt daran, dass wir Menschen uns den Tieren überlegen fühlen. Wir vergessen häufig gar, dass wir auch Tiere sind.  Mensch-Tier-Wesen führen uns unsere eigene Sterblichkeit vor Augen und stellen unsere vermeintliche biologische und moralische Überlegenheit gegenüber Tieren und Pflanzen infrage. Das erzeugt eine „existenzielle Angst“. 

 

Belege für das Kernargument

Biologisch gesehen sind Mischwesen unproblematisch, denn alle Lebewesen bestehen aus dem gleichen biologischen Material – zum Beispiel aus Proteinen und Aminosäuren. Sogar unsere DNA ist der von anderen Lebewesen äußerst ähnlich,
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