Tiere als menschliche Organfabriken sind unnötig und ineffektiv
Tiere als menschliche Organfabriken sind unnötig und ineffektiv
( Link zum Originalbild | Urheber: Jasmin | Pixabay | Pixabay Lizenz )

„Mit der Züchtung von Mensch-Tier-Wesen wird eine Grenze überschritten, die wir als Menschen nicht überschreiten dürfen. Das ist ein klarer ethischer Megaverstoß“

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach, SPIEGEL ONLINE

 

Die Perspektive in 30 Sekunden

  • Karl Lauterbach kritisiert, die Züchtung von Mensch-Tier-Wesen sei ein “ethischer Megaverstoß”.
  • Er sieht effektivere Möglichkeiten, den Mangel an Organen zu bekämpfen:
    • Die Widerspruchslösung bei der Organspende einführen.
    • Mehr „Organpflege“ – also präventive Maßnahmen, die die Erkrankung und den Ausfall eines Organs verhindern. 
    • Forschung zu alternativen Methoden stärker fördern, etwa die Züchtung von Organen im Labor. 

 

Belege für das Kernargument

  • Karl Lauterbach setzt sich bereits, ebenso wie Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), für die Widerspruchslösung ein. Sie würde die Zahl der gespendeten Organe erhöhen.
  • Organpflege kann die Zahl der nötigen Transplantationen senken. Zum Beispiel können die Kontrolle und Behandlung von Blutdruck und Blutzucker  Nierentransplantationen teilweise unnötig machen.
  • Verfahren, um Organe aus menschlichem Gewebe im Labor zu züchten, sind teilweise bereits weit fortgeschritten.

 

Warum The Buzzard diese Perspektive empfiehlt 

In dieser Debatte kommt man um die Aussagen von Karl Lauterbach nicht herum. Früh hat der bekannte Gesundheitspolitiker sich als Experte eingebracht. Das nutzt er, um seine bekannten politischen Forderungen zu bekräftigen, zum Beispiel setzt sich der SPD-Politiker schon länger für die Widerspruchslösung ein.

Diese Perspektive wird empfohlen von Christin Rudolph.

Wer steckt dahinter?

Karl Lauterbach
Kommt aus:Deutschland
Politische Position:SPD-Bundestagsabgeordneter
Arbeitet für/als:Seit 2005 für die SPD im Bundestag, seit Ende 2013 stellvertretender Fraktionsvorsitzender.
Was Sie noch wissen sollten:Seit 2017 Mitglied der überparteilichen Europa-Union Deutschland, die sich für ein föderales Europa und den europäischen Einigungsprozess einsetzt. Er ist außerdem außerordentlicher Professor für Gesundheitspolitik und -management an der Harvard School of Public Health.
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