Ein Menschenleben zu retten, ist aus moralischer Sicht am wichtigsten
Ein Menschenleben zu retten, ist aus moralischer Sicht am wichtigsten
( Link zum Originalbild | Urheber: Ddimitrova | Pixabay | Pixabay Lizenz )

“Aber auch die, die glauben, dass nicht-menschliche Tiere einen moralischen Status haben, würden es vermutlich unterstützen, wenn ein nicht-menschliches Wesen stirbt, um einen Menschen zu retten.”

Philosoph Mackenzie Graham, THE CONVERSATION

 

Die Perspektive in 30 Sekunden

Aus moralischer Sicht ist es auch jetzt schon schwer, die Grenze zu ziehen, wann ein Tier zum Wohle eines Menschen getötet wird. Durch die Entstehung von Mischwesen wird sich diese Frage nur verlagern und nicht neu gestellt werden müssen.  Da strittig ist, in wie weit Stammzellen tatsächlich zur Vermenschlichung von Tieren beitragen können, bleibt weiterhin schlicht die Frage nach dem Tierwohl zu beantworten Auch jetzt werden Tiere schon für die Nahrungsmittelproduktion getötet. Dieses Vorgehen schätzt Graham als niedrigeren Beweggrund. Im Gegensatz dazu sieht er es als vertretbar an, Tiere zu töten, um Menschenleben zu retten

 

Belege für das Kernargument

Menschen gruseln sich vor Mensch-Tier-Wesen, obwohl andere Hybride wie Maultiere oder Pflanzenzüchtungen gesellschaftlich nicht hinterfragt werden, schreibt Graham. Die Grenze zwischen Mensch und Tier ist schon jetzt schwer zu ziehen, unter anderem bei der Frage, ob ein Fötus mehr Bewusstsein hat als ein lebendiges Tier. Bisher ist es allerdings nur eine Vermutung,
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