Keine neue Idee: An Mensch-Tier-Transplantaten wird schon lange geforscht
Keine neue Idee: An Mensch-Tier-Transplantaten wird schon lange geforscht
( Link zum Originalbild | Urheber: Skeeze | Pixabay | Pixabay Lizenz )

„Seit 25 Jahren versuchen Forscher, Schweineherzen in Pavianen zum Schlagen zu bringen. Der bisherige Überlebensrekord lag bei 57 Tagen.“

Hanno Charisius, Wissenschaftsjournalist bei der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG.

 

Die Perspektive in 30 Sekunden

  • Die Forschung im Bereich der speziesübergreifenden Transplantation gibt es schon seit mehreren Jahrzehnten.
  • 2018 wurde einem Pavian das Herz eines Schweins implantiert, eine sogenannte Xenotransplantation zwischen zwei Spezies. Der Pavian konnte 195 Tage mit dem Herz überleben, bevor er eingeschläfert wurde.
  • In wenigen Jahren sollen auch Menschen dauerhaft mit Schweineherzen leben können. 
  • Vor der Transplantation von Organen eines Schweins auf einen Menschen müssten die Organe genetisch angepasst werden.

 

Belege für das Kernargument

  • Das Experiment wird von der Fachwelt als Durchbruch gefeiert. Experten, die nicht an der Arbeit beteiligt waren, bezeichnen die Veröffentlichung als „bahnbrechend“, „eindrucksvoll“, „Meilenstein“ oder „klinisch hochrelevant“.
  • Seit 25 Jahren versuchen Forscher, Schweineherzen in Pavianen zum Schlagen zu bringen. Der bisherige Überlebensrekord eines Pavians lag bei 57 Tagen. Dieser Transplantationsversuch fand 2010 statt.
  • Die Transplantation zwischen Spezies ist möglich, wie die Versuche zeigen.
  • In Deutschland müssten solche Experimente vom deutschen Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel genehmigt werden. Eine solche Genehmigung wäre nach aktueller Rechtslage möglich.

 

Warum The Buzzard diese Perspektive empfiehlt

Charisius erläutert in seinem Text, welche Möglichkeiten abseits der Züchtung von Mensch-Tier-Hybriden gegeben sind. Außerdem zeigt er auf, welche Relevanz die Grundlagenforschung in diesem Bereich in der Wissenschaft hat. Auch die hohen Hürden dieser Art der Transplantation werden verdeutlicht.

Dieser Beitrag wird empfohlen von Marcel Richters.

Wer steckt dahinter?

Hanno Charisius
Kommt aus:Deutschland
Arbeitet für/als:Biologe und Wissenschaftsjournalist
Was Sie noch wissen sollten:Charrisius hat Biologie in Bremen studiert und arbeitet unter Anderem für die Süddeutsche Zeitung und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.
Lies The Buzzard ab sofort in deinem E-Mail Postfach. Nein danke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.