Der Yuck-Faktor: Abscheu vor den Mischwesen ist normal, aber nicht gerechtfertigt
Der Yuck-Faktor: Abscheu vor den Mischwesen ist normal, aber nicht gerechtfertigt
( Link zum Originalbild | Urheber: Robin Higgins | Pixabay | Pixabay Lizenz )

„Für Millionen von kleinen Peppa-Pig Fans gibt es nichts Knuffigeres als ein sprechendes Schwein. Außerhalb der Zeichentrick-Welt verschwimmt die Grenze zwischen Schweinen und Menschen ebenfalls. Doch die Reaktionen darauf sind häufig weit weniger enthusiastisch“

Paul Biegler, Philosoph und Physiker im COSMO MAGAZINE

 

Das Argument in 30 Sekunden

Experimente, wie das Einpflanzen von menschlichen Stammzellen in Tiere, rufen immer extreme Reaktionen hervor, zum Beispiel die Angst vor tierischen Monstern mit menschlichem Verstand. Die Philosophie nennt diese Reaktion “the wisdom of repugnance”, zu deutsch also etwa die „Weisheit des Abschaums“ oder auch salopper ausgedrückt: „Yuck-Faktor“. Wie dieser Yuck-Faktor bewertet werden soll, ist umstritten. Oft ist er eine menschliche  und emotionale Reaktion, die nicht zu stark bewertet werden darf und auch nicht auf wissenschaftliche Experimente angewendet werden sollte.

 

Argumente für das Kernargument

Ekel vor verschimmeltem Essen ist eine Schutzreaktion des Körpers, um gesund zu bleiben. Andererseits ekeln sich viele Menschen vor Stuhltransplantation, obwohl sie sehr effektiv gegen Darmentzündungen hilft. Bei der aktuellen Debatte ist es höchst unwahrscheinlich, dass das Schwein ein menschliches Gehirn ausbildet, da es nur drei Monate trächtig ist und vermutlich nicht lebensfähig wäre.

 

Warum The Buzzard diese Perspektive empfiehlt

Bei der Vorstellung eines Tieres mit menschlichen Charakterzügen stellt sich bei den meisten sofort eine Abscheuhaltung ein.

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