Bei der Chimärenforschung muss Tierschutz ganz weit oben stehen
Bei der Chimärenforschung muss Tierschutz ganz weit oben stehen
( Link zum Originalbild | Urheber: Tibor Janosi Mozes | Pixabay | Pixabay Lizenz )

“Tierschutz ist in jedem Fall an die erste Stelle der ethischen Abwägungen zu stellen. Das gilt für Mäuse, Schweine und Affen in gleicher Weise, aber mit unter Umständen unterschiedlichen Schutzmechanismen. Tierwohl und Menschenwohl ist in der klinischen Forschung immer und grundsätzlich abzuwägen.”

Prof. Dr. Hille Haker, Professorin für theologische Ethik an der Loyola University Chicago, SCIENCE MEDIA CENTER GERMANY

 

Die Perspektive in 30 Sekunden

Bei der ethischen Debatte um die Versuche in Japan ist Tierschutz der wichtigste Aspekt. In der Chimärenforschung muss gewährleistet werden, dass das Tierwohl angemessen berücksichtigt wird. Haker schreibt, es muss überprüft werden, ob Alternativen zu der Forschung an Tieren bestehen. Fragwürdig ist, ob Tierforschung überhaupt in dem Umfang geschehen muss, wie es derzeit der Fall ist.  Für die Forschung gilt solange, die zahlreichen offenen Fragen erst mal zu beantworten. Man muss sich damit beschäftigen, welche nationalen Regulierungen die Einhaltung von Tierschutz und Tierwohl durchsetzen. Es gilt außerdem zu klären, wer die Einhaltung dieser Regeln kontrolliert. Eine vollständige ethische Beurteilung des Forschungsvorhabens ist derzeit noch nicht möglich.

 

Belege für das Kernargument

Weil bei der Forschung in Japan das erste Mal Chimären ausgetragen werden dürfen,
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