Gesichtserkennung gehört in China zum Alltag
Gesichtserkennung gehört in China zum Alltag
( Link zum Originalbild | Urheber: Hitesh Choudhary | Pexels | CC0 )

„Die Menschen sind sehr, sehr pragmatisch und sehr, sehr sicherheitsbewusst. Und es macht ihnen nicht viel aus. Sie werden sowieso jeden Tag von Tausenden anderen gesehen, wenn sie durch die Straßen gehen. Und wenn da noch ein paar Kameras sind und sie sehen noch ein paar mehr, das macht ihnen nicht viel aus. Selbst wenn man die Menschen abstimmen lassen würde – das ist nicht nur Regierungsedikt – die würden für die Kameras stimmen.“

KI-Forscher Hans Uszkoreit in einem Hörbeitrag von Axel Dorloff im DEUTSCHLANDFUNK KULTUR

 

Perspektive in 30 Sekunden

China investiert viel in Künstliche Intelligenz. 2030 will es weltweit führend auf diesem Gebiet sein. Gesichtserkennung und andere Technologien sollen nicht nur die Bevölkerung überwachen, sondern auch Effizienz und Profite steigern. Die meisten Chinesen sehen darin Fortschritte für die Sicherheit und großen praktischen Nutzen für ihr persönliches Leben, zum Beispiel beim Bezahlen per Gesichtserkennung. Datenschutz und Menschenrechte werden praktisch nicht diskutiert.

 

Belege für das Kernargument

In der Oberschule Nummer elf in Hangzhou müssen die Schüler sich in der Mensa, am Schultor und in der Bibliothek per Gesichtserkennung identifizieren lassen. In einem mittlerweile ausgesetzten Versuch wurde auch ihre Stimmung im Unterricht per Gesichtserkennung erfasst.
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