Die Fakten zur Debatte
Unter sorgfältiger staatlicher Aufsicht bietet Gesichtserkennung keinen Grund zur Sorge
( Link zum Originalbild | Urheber: Gerd Altmann | Pixabay | CC0 )

Was versteht man unter dem Begriff “automatische Gesichtserkennung”?

Die automatische Gesichtserkennung ist ein biometrisches Verfahren. Die Biometrie ist die Wissenschaft der Körpermessung. Neben der Gesichtserkennung zählen auch der Fingerabdruck und die Venenerkennung zu den biometrischen Verfahren. Bei der automatischen Gesichtserkennung nimmt eine Kamera das Gesicht einer Person auf und vergleicht dieses mit bereits gespeicherten Gesichtsbildern in einer Datenbank. Hierzu werden die charakteristischen Gesichtszüge der Person bestimmt.  Die Software orientiert sich dabei an Merkmalen, die durch die Mimik nicht verändert werden. Mit Hilfe eines Gitternetzes, das über das Gesicht der Person gelegt wird, werden die Merkmale mit der gespeicherten Version des Gesichts verglichen. Die Wissenschaft der biometrischen Gesichtserkennung ist erst knappe 25 Jahre alt. Erstmals getestet wurden Gesichtserkennungssysteme 1994 vom US-amerikanischen „Department of Defense“.  In Deutschland werden entsprechende Algorithmen seit dem Jahr 2002 vom „Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik“ untersucht.  Die automatische Gesichtserkennung ist eine auf künstlicher Intelligenz beruhende Technologie. Durch große Datenbanken mit Geschichtsbildern werden die selbstlernenden Algorithmen trainiert und verbessert.

 

In welchen Bereichen wird automatische Gesichtserkennung eingesetzt?

Automatische Gesichtserkennungssysteme werden beispielsweise als Zutrittskontrollsysteme für Firmenmitarbeiter und Ausstellungsbesucher genutzt. Auch als Zugangsüberwachung in Spielkasinos werden sie verwendet. Im vergangenen Jahr wurde die Technologie am Berliner Bahnhof Südkreuz getestet.
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