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Tode verhindern: So können sich Städte auf Hitzewellen vorbereiten
Tode verhindern: So können sich Städte auf Hitzewellen vorbereiten
( Link zum Originalbild | Urheber: Silar | Wikimedia Commons | CC BY-SA 4.0 )

Der tägliche Blick über den Tellerrand mit The Buzzard.

Guten Morgen,

vor einem Monat habe ich an dieser Stelle darüber geschrieben, wie viele Hitzetote das Pariser Klimaabkommen jährlich verhindern könnte. (Weit über Tausend pro Großstadt.) Aus gegebenem Anlass – in ganz Deutschland wieder mal um die 35 Grad – heute eine Folgeempfehlung.

Sie stammt von Somini Sengupta und ist in der New York Times erschienen. Es geht darin um Maßnahmen, die Städte und Unternehmen ergreifen können, um Hitzetode zu verhindern. Kurzfristig. Sengupta bezieht sich auf einen gerade erschienen Ratgeber des internationalen Roten Kreuzes.

Die Vorschläge sind schlicht: Städte sollten die Bevölkerung rechtzeitig vor Hitzewellen und deren Gefahren warnen; sie sollten bei großer Hitze zusätzliche Sanitäter in Bereitschaft haben; sie sollten Kühlzentren einrichten für Menschen, die keine Klimaanlage besitzen; sie sollten Wasser verteilen.

Das alles ist machbar – und könnte Tausende Leben retten. Langfristig wäre es außerdem sinnvoll, schreibt Sengupta, Dächer und Gehsteige mit reflektierender weißer Farbe zu streichen. Pragmatische Vorschläge, und deshalb lesenswert. Sie sind nötig:

„Besonders gefährlich für die menschliche Gesundheit ist es, wenn die Nachttemperaturen nicht ausreichend sinken, um den Körper abkühlen zu lassen. In den Vereinigten Staaten haben sich die Sommernächte fast doppelt so schnell erwärmt wie die Sommertage.“

 

Hier entlang zum Originalbeitrag. (Englisch)

 

Jeden Montag- bis Freitagmorgen um 7 Uhr erscheint an dieser Stelle der Perspektivwechsel am Morgen. Hier finden Sie täglich einen Artikel, der zu einem aktuellen Tagesthema eine alternative Sichtweise bietet. In unserem Archiv finden Sie darüber hinaus Debattenübersichten zu den wichtigen politischen Themen unserer Zeit.

Wer steckt dahinter?

Maurus Jacobs
Kommt aus:Geboren in Kalifornien, aufgewachsen bei Hamburg, jetzt in Leipzig
Politische Position:Hat großes Interesse, komplexe Debatten in ihrer Vielfalt, aber übersichtlich darzustellen
Arbeitet für/als:Arbeitet für eine Hamburger Medienagentur
Was Sie noch wissen sollten:Maurus hat in Hamburg für die Bergedorfer Zeitung und Die Welt geschrieben. Er studiert am Deutschen Literaturinstitut.
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