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Die Truppe braucht nicht mehr Geld, sondern mehr Diversität
Die Truppe braucht nicht mehr Geld, sondern mehr Diversität
( Link zum Originalbild | Urheber: Xeriqua Garfinkel | dvids | CC0 Public Domain )

„Die Bundeswehr hat sich stets als Spiegel der Gesellschaft gesehen. Dieser Anspruch bedeutet, allen Deutschen gleichermaßen die Möglichkeit zu geben, ihrem Land zu dienen und so auch allen zu zeigen, dass die Bundeswehr nicht die Verteidigungsmacht der weißen, christlichen, heterosexuellen Elite, sondern aller Bürgerinnen und Bürger ist und die Rechte aller schützt.“

Dr. Dominik Wullers, Deutscher Soldat e.V. in einem Expertenbeitrag auf WISSENSCHAFTSJAHR.DE

 

Die Perspektive in 30 Sekunden

Mehr Panzer und bessere Waffen nützen der Bundeswehr nichts, wenn sie nicht genügend Personal hat. Darum sollte sie sich darauf konzentrieren, die Diversität in der Truppe zu fördern, meint Dr. Dominik Wullers. Denn wichtig ist, dass auch die Bundeswehr die veränderte Gesellschaft abbildet, in der wir heute alle leben. Der Ruf nach mehr Panzern, Fregatten und Cyberabwehrzentren ist dagegen nachrangig.

 

Belege für das Kernargument

Mehr als 20 Prozent der deutschen Bevölkerung hat einen Migrationshintergrund. Frauen übernehmen immer mehr Führungspositionen. Auch die sexuelle Liberalisierung schreitet voran. Die Strukturen der Bundeswehr spiegeln diesen demographischen und gesellschaftlichen Wandel noch nicht ausreichend wider. Immerhin haben über 16% der Soldatinnen und Soldaten einen Migrationshintergrund. Nur 12 % sind Frauen.
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