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Wenn wir nicht mehr Geld in die Bundeswehr stecken, verlieren wir unsere Verbündeten
Wenn wir nicht mehr Geld in die Bundeswehr stecken, verlieren wir unsere Verbündeten
( Link zum Originalbild | Urheber: Guenther Dillingen | Pixabay | CC0 )

„Ohne ein deutliches Bekenntnis zu mehr Ausgaben steht Deutschlands Glaubwürdigkeit als verlässlicher sicherheitspolitischer Partner auf dem Spiel. Dabei geht es nicht um das 2-Prozent-Ziel. Mit den notwendigen Investitionen bliebe Deutschland nach wie vor weit davon entfernt. Aber mit mehr Geld könnte es seine Zusagen gegenüber europäischen Partnern einhalten.“

Christian Mölling, Torben Schütz und Alicia von Voß von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik in der Zeitschrift INTERNATIONALE POLITIK

 

Die Perspektive in 30 Sekunden

  • Außenpolitisch hat Deutschland seinen Bekenntnissen und Ansprüchen, mehr Verantwortung zu übernehmen, zu lange kaum Taten folgen lassen.
  • Eine Erhöhung des Verteidigungsetats ist notwendig, um Verpflichtungen gegenüber der NATO und der EU einhalten zu können.
  • Erst eine verbindliche Zusage, mehr Geld zu investieren, würde Planungssicherheit geben – für die Industrie und für andere europäische Staaten.

 

Belege für das Kernargument

  • Rüstungsvorhaben sind Großprojekte und brauchen dementsprechend Planungssicherheit. Erst eine verbindliche Erhöhung des Etats würde Verträge mit der Industrie möglich machen.
  • Die Bundesregierung hat zudem zugesagt, militärischer Partner für 20 Staaten in Europa zu sein, etwa, was gemeinsame Streitkräfteverbände oder Rüstungsprojekte angeht.
  • Mit notwendigen Investitionen könnte Deutschland seine Zusagen gegenüber diesen Ländern einhalten. Andernfalls könnten sich diese nach anderen Kooperationspartnern umschauen und Deutschland würde seine Kredibilität verspielen.

 

Warum The Buzzard diese Perspektive empfiehlt

Mölling, Schütz und von Voß zeigen die vielfältigen Kooperationen auf europäischer Ebene auf. Eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben sei weniger eine Aufrüstung denn eine Notwendigkeit, um die Verabredungen mit anderen europäischen Staaten einhalten zu können. Die Autoren überzeugen nicht nur mit Expertise und Hintergrundwissen, sondern finden auch sehr deutliche Worte für den deutschen Sparkurs der Vergangenheit.

 

Diese Perspektive wird empfohlen von Moritz Fehrle.

Wer steckt dahinter?

DGAP
Kommt aus:Deutschland
Arbeitet für/als:Netzwerk für Außenpolitik
Was Sie noch wissen sollten:Die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) hat etwa 2700 Mitglieder aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien. Sie versteht sich als überparteilicher Think Tank und betreibt die Fachzeitschrift "Internationale Politik".
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