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Es gibt keine realistischen Alternativen zur Massentierhaltung
Es gibt keine realistischen Alternativen zur Massentierhaltung
( Link zum Originalbild | Urheber: Pexels | Pixabay | Pixabay Lizenz )

„Die Agrarwende von Bündnis 90/Die Grünen blendet die Realität an den Märkten aus. Sie gibt vor allem keine konsistente Antwort auf die entscheidende Frage, wie die zu national höheren Tierhaltungsstandards erzeugten Produkte am Markt wettbewerbsfähig sein sollen. Stattdessen wird in erster Linie auf staatliche Regulierung gesetzt und eine Verbotspolitik verfolgt, die nicht eine Agrarwende einleiten und die Landwirtschaft verbessern würde, sondern zur Folge hätte, dass Landwirtschaft nicht mehr in Deutschland, sondern in anderen Ländern stattfindet.“

Deutscher Bauernverband e.V., Faktencheck „Agrarwende“

 

Die Perspektive in 30 Sekunden

  • Der Deutsche Bauernverband verteidigt sich gegen häufige Anschuldigungen in der Debatte um Massentierhaltung und gegen Vorschläge der Grünen von 2015 zu einer Wende in der Landwirtschaft.
  • Zu viel Regulierung und „Verbotspolitik“ lösen keine Probleme sondern verlagern die Landwirtschaft aus Deutschland ins Ausland.
  • Wenn Tierhaltungsstandards zu hoch sind ist die Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr.
  • Wie viele Tiere in einem Stall gehalten werden hat keine Auswirkungen auf ihr Wohl oder ihre Gesundheit.

 

Belege für das Kernargument

  • Landwirte sind Opfer einer negativen Imagekampagne und Angstmacherei, hauptsächlich betrieben von den Grünen.
  • In Deutschland gelten viele Regeln für Intensivtierhaltung, zum Beispiel wann Antibiotika eingesetzt werden dürfen. Für große Betriebe sind sie teilweise sogar strenger als für kleinere.
  • Die Zahlen des Deutschen Bauernverbands weisen in eine andere Richtung als die der Kritiker von Intensivtierhaltung.
  • Nutztierhaltung hat auch positive Effekte auf den Klimaschutz. Etwa wird angeführt, dass Weidehaltung zum Schutz von Grünflächen beiträgt.

 

Warum The Buzzard diese Perspektive empfiehlt

Der Deutsche Bauernverband ist der Lobbyverband für Landwirte. Die perfekte Adresse also, um herauszufinden, was die sagen, um deren Arbeitsplätze es in der oft einseitig geführten Debatte geht. Sie sind direkt beteiligt – deswegen ist die durchaus politische Broschüre aber auch mit Vorsicht zu genießen.

 

Der Beitrag wird empfohlen von: Christin Rudolph.

Wer steckt dahinter?

Deutscher Bauernverband e.V.
Kommt aus:Berlin
Politische Position:Interessenvertretung deutscher Bauern
Arbeitet für/als:Dachorganisation der 18 Landesbauernverbände
Was Sie noch wissen sollten:Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, wurde mit dem Umwelt-Negativpreis Dinosaurier des Jahres des Naturschutzbund Deutschland ausgezeichnet.
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