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Hackfleisch aus dem Labor statt Massentierhaltung
Hackfleisch aus dem Labor statt Massentierhaltung
( Link zum Originalbild | Urheber: Darko Stojanovic | Pixabay | Pixabay License )

„Von den heutigen anderthalb Milliarden Rindern auf der Welt werden wir nur noch einige hundert Tiere brauchen. Meine Vision ist, dass wir kleine landwirtschaftliche Betriebe haben werden. Kinder werden die Höfe besuchen und sagen: Das sind also die Stammzellspender für unser Fleisch. Denn diese wenigen Tiere werden die gesamte Gesellschaft mit Fleisch versorgen. Das ist keinesfalls Science-Fiction, sondern sehr realistisch“.

Wissenschaftler Mark Post, KLIMAREPORTER.

 

Die Perspektive in 30 Sekunden

Der Wissenschaftler Mark Post vom Physiologischen Institut der Universität Maastricht forscht seit Jahren an der Herstellung von sogenanntem in-vitro-Fleisch, im Labor gezüchtetes Fleisch, für das keine Tiere mehr geschlachtet werden müssen. Bei der Herstellung werden Rindern Stammzellen entnommen und anschließend in einer Nährlösung angesiedelt. In der sogenannten Petrischale teilen sich die Zellen und neues, im Labor geschaffenes Gewebe entsteht. Die größte Herausforderung ist, die Zellteilung kosteneffizient zu machen: Noch kostet ein im Labor gezüchteter Burger rund 300 000 Euro, der Preis soll aber innerhalb weniger Jahre rapide sinken auf rund 10 Euro pro Burger, sodass in-vitro-Fleisch massentauglich wird. Wenn das klappt, könnten rund 96 Prozent der Treibhausgase heutiger Tierhaltung eingespart werden.

 

Belege für das Kernargument

Der Beitrag von Tanja Schmidt auf dem Blog KLIMAREPORTER verlässt sich zum Großteil auf die Aussagen des Wissenschaftlers und Startup-Gründers Mark Post.
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