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Fleischproduktion ist ineffektiv und schlecht für die Umwelt
Fleischproduktion ist ineffektiv und schlecht für die Umwelt
( Link zum Originalbild | Urheber: Turmfalke | Pixabay | Pixabay Lizenz )

„Sogar die Tierprodukte, die am wenigsten Einfluss auf die Umwelt hätten, verursachten der Studie zufolge immer noch mehr Umweltzerstörung, als die unnachhaltigsten Gemüse- und Getreidearten.“

Utopia-Redakteurin Stefanie Jakob

 

Perspektive in 30 Sekunden

  • Stefanie Jakob zitiert eine Studie der britischen Oxford Universität, die zeigt, dass die weltweiten Agrarflächen ohne Fleisch- und Tierprodukte um 75 Prozent reduziert werden könnten.
  • Fleisch ist ineffektiv: Es verbraucht riesige Flächen, liefert uns dafür aber anteilig gesehen nur wenig Energie.
  • Gleichzeitig verursacht die weltweite Fleischproduktion mehr als die Hälfte der weltweit ausgestoßenen Treibhausgase.

 

Belege für das Kernargument

  • Fleisch- und Milchprodukte liefern nur 18 Prozent aller Kalorien und 37 Prozent der Proteine in unserer Ernährung, brauchen in der Erzeugung aber 83 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Flächen.
  • Die effektivste Weise, unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern, sei eine vegane Ernährung – weitaus effektiver, als sich ein Elektroauto zu kaufen oder weniger zu fliegen. Denn Fleischproduktion übersäuere die Böden, überdünge die Gewässer und fordere große Flächen Land.
  • Sogar das Rindfleisch mit dem niedrigsten Umwelteinfluss verursacht laut Studie sechs Mal mehr Treibhausgase und verbraucht 36 Mal mehr Fläche als die gleiche Menge an Bohnen.

 

Warum The Buzzard diese Perspektive empfiehlt 

  • Eine Studie der angesehenen Oxford-Universität, für die 40.000 Agrarbetriebe befragt wurden und die im renommierten Science-Magazin veröffentlicht wurde – verlässlicher kann eine wissenschaftliche Studie kaum sein.
  • Was die Studie der Oxford-Universität über unsere Ernährung zu sagen hat, ist vernichtend. Vor allem, wenn man bedenkt, dass immer mehr Menschen auf der Welt leben – die alle ernährt werden müssen.

 

Tiefer eintauchen:

  • Dieser Beitrag in der KONTEXT WOCHENZEITUNG zeigt den Gegensatz zwischen biologischer und Massentierhaltung. In einem Dorf in Oberschwaben ist ein Demeterhof – im Nachbardorf soll ein Großstall entstehen. Viel Verständnis hat vor Ort niemand füreinander.

 

Diese Perspektive wird empfohlen von Alisa Sonntag.

Wer steckt dahinter?

Stefanie Jakob
Kommt aus:München, Deutschland
Politische Position:Setzt sich für die Umwelt und Nachhaltigkeit ein. Fordert, dass Deutschland den Klimanotstand ausruft.
Arbeitet für/als:Redakteurin bei UTOPIA.
Was Sie noch wissen sollten:Jakob hat Soziologie und Kommunikationswissenschaften studiert.
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