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Die Fakten zur Debatte
Die Fakten zur Debatte
( Link zum Originalbild | Urheber: Ramona | Pixabay | Pixabay Lizenz )

Die Situation im Fleisch-Exportland Deutschland

60 Kilo Fleisch verzehrt ein Deutscher im Schnitt pro Jahr. 85 Prozent essen jeden Tag Wurst oder Fleisch. Empfohlen wird maximal die halbe Menge. In Deutschland gibt es einen großen Preisdruck auf Bauern. Es ist schwer für sie, einen guten Preis für Fleisch und Milch zu bekommen. Da ausreichend Platz, Beschäftigungsmöglichkeiten und schmerzfreie Behandlung kosten, leiden darunter oft die Tiere. Für ein Kilo geschlachtetes Schwein bekommt ein Bauer aktuell 1,36 Euro. Ein guter Preis wäre zwischen 1,50 und 1,70 Euro. Deutschland erzeugt mehr Fleisch als hierzulande konsumiert wird. 2015 wurden 4,3 Millionen Tonnen exportiert. In Deutschland werden fast nur die Filetstücke gekauft. Die übrigen Teile werden in andere Ländern, etwa in Asien oder Afrika, exportiert oder weggeworfen.

 

Jüngste Kritik

Im Februar hat Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner ein neues Tierwohllabel eingeführt. Es soll Haltungsbedingungen über dem gesetzlichen Mindeststandard in mehreren Stufen kennzeichnen. Doch daran gibt es seit Monaten Kritik.  Zuletzt war die Nutztierhaltung öffentlich in der Kritik, als das Bundesverwaltungsgericht über das Töten männlicher Küken urteilte. Das verstoße zwar gegen das Tierschutzgesetz, bleibe aber aus wirtschaftlichen Gründen trotzdem vorerst erlaubt.

 

Was denken die Verbraucher?

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