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( Link zum Originalbild | Urheber: Phat Phan | Pixabay | Pixabay Lizenz )

Dass Massentierhaltung problematisch ist, wissen die meisten Deutschen. Methoden wie Kükenschreddern und Schwänzekupieren sind immer noch legal. Gleichzeitig ersticken jedes Jahr rund 180 000 Kälber im Leib ihrer Mütter, wenn diese trächtig geschlachtet werden. Kranke Tiere werden totgeschlagen und Gesetzesvorgaben zur Haltung werden wiederholt nicht eingehalten, weil es billiger für die Landwirte ist, Strafen zu zahlen.

 

 

Auch die Umwelt leidet: Erst Ende 2016 hat die EU Deutschland wegen zu hoher Nitratwerte verklagt. Das Nitrat im Grundwasser ist eine indirekte Folge der Massentierhaltung. Sogar außerhalb von Deutschland wird die Umwelt zerstört. Durch den Anbau von Soja für Tierfutter wird in Südamerika der Regenwald abgeholzt.

Trotzdem essen 85 Prozent der Deutschen täglich Fleisch oder Wurst. Und das meiste davon stammt aus der Massentierhaltung: Mehr als 90 Prozent des Fleisches in deutschen Supermärkten. Deutschland ist einer der größten Fleischproduzenten der Welt. Die EU subventioniert die Landwirtschaft stark.

Wir fragen deshalb diese Woche: Sollte Massentierhaltung in Deutschland verboten werden? Die Fleischindustrie ist wichtig für deutsche Landwirte und der Preisdruck ist enorm. Landwirte und Schlachter haben teilweise ganz unterschiedliche Ansätze, um dem extremen Preisdruck stand zu halten. Manche setzen auf mehr Tierwohl,

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