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Posthumanismus: Wir müssen den Fortschritt überwinden!
Posthumanismus: Wir müssen den Fortschritt überwinden!
( Link zum Originalbild | Urheber: WikiImages | https://pixabay.com/de/ | Pixabay License )

Der tägliche Blick über den Tellerrand mit The Buzzard.

Guten Morgen,

technischer Fortschritt sollte immer ein solcher sein, der sich ganz den Bedürfnissen der Menschen unterwirft. In unserer, vom Kapitalismus geprägten Welt stellt sich allerdings die Frage, ob technischer Fortschritt und unbedingtes Wachstum Dinge sind, die in jedem Fall Antworten auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Menschen sind?

Erwecken neue technische Errungenschaften oft nicht vielmehr Bedürfnisse als vorhandene zu stillen? In Gesellschaften, die ihre Probleme zunehmend durch Technisches zu lösen versuchen, ohne aber die Strukturen zu hinterfragen, in denen sie überhaupt erst gedeihen, gilt Fortschrittskritik oft als konservativ. Dabei wäre es sinnvoll sich zu fragen, wieviel Fortschritt es wirklich braucht?

Zu diesem Thema empfehlen wir euch heute Morgen einen Beitrag von Wolfgang M. Schmitt für DER FREITAG, in dem er den unbedingten Glauben an Fortschritt und Wachstum in einer kapitalistischen Welt bemängelt. Zur Lösung von gesellschaftlichen und humanitären Problemen plädiert er für die Rückkehr des Politischen, bevor der Mensch sich durch die eigene Technik selbst abschaffe.

„Der technische Fortschritt sei dabei, sich des Menschen zu entledigen […]. Auch, weil es nicht mehr um die Bedürfnisse des Menschen, sondern nur noch um die der Produktionstechnik gehe. Die dritte industrielle Revolution verlange, dass „das Mögliche durchweg als das Verbindliche, das Gekonnte durchweg als das Gesollte akzeptiert“ wird.“

 

Hier entlang zum Originalbeitrag

 

Jeden Montag- bis Freitagmorgen um 7 Uhr erscheint an dieser Stelle der Perspektivwechsel am Morgen. Hier finden Sie täglich einen Artikel, der zu einem aktuellen Tagesthema eine alternative Sichtweise bietet. In unserem Archiv finden Sie darüber hinaus Debattenübersichten zu den wichtigen politischen Themen unserer Zeit.

Wer steckt dahinter?

Johannes Bär
Kommt aus:Hat Literatur und Sprachwissenschaft in Freiburg studiert, lebt jetzt in Leipzig
Politische Position:Kapitalismusktitisch, beschäftigt sich mit Ideologiekritik und darüber mit kulturellen und sozialpolitischen Themen
Arbeitet für/als:freier Autor und Podcast-Produzent
Was Sie noch wissen sollten:Hat als Redakteur u.a. für Radio Dreyeckland gearbeitet, produziert einen eigenen Hiphop-Podcast
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