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Gaming und LGBTQ+: No country for gay men
Gaming und LGBTQ+: No country for gay men
( Link zum Originalbild | Urheber: Silvo Bilinski | https://pixabay.com/de/ | Pixabay License )

Der tägliche Blick über den Tellerrand mit The Buzzard.

Guten Morgen,

auf der weltgrößten Videospielmesse E3 sorgte dieses Jahr ein Trailer für Aufsehen, in dem sich zwei Videospielheldinnen leidenschaftlich küssen. In der Gamingwelt hat sich in den letzten Jahren im Hinblick auf repräsentative Weiblichkeit viel getan. Rollenspiele, die lange durch männliche Hauptcharaktere geprägt waren, lassen sich heute immer öfter auch mit weiblichen Protagonistinnen besreiten.

Nicht selten lassen sich mit weiblichen Heldinnen dann auch gleichgeschlechtliche digitale Romanzen erleben. (Queere) Frauen finden also Akzeptanz unter Gamer*Innen. Wie verhält es sich aber mit der Darstellungsvielfalt männlicher Identitäten?

Während Frauen Frauen lieben dürfen – sofern sie dem gängigen Schönheitsideal entsprechen -, fehlen queere Männer in großen Videospielproduktionen immer noch komplett. Helden sind in den meisten Fällen immer noch hetero, weiß und mit allen klassischen maskulinen Stereotypen ausgestattet.

Wir empfehlen heute eine Essay von Merle B. für den Videospiel-Blog BEHIND THE SCREENS, in dem sie sich fragt, wieso in Videospielen queere Männer keine Repräsentation finden und ob es ausreichend ist, Queerness dort lediglich optional wählbar zu machen.

„Über einen Mangel brünetter, weißer, durchtrainierter Typen mit Bartschatten können wir uns nicht beklagen. Aber können wir guten Gewissens behaupten, dass wir hier eine Vielfalt männlicher Identitäten wiederfinden?“

 

Hier entlang zum Originalbeitrag

 

Jeden Montag- bis Freitagmorgen um 7 Uhr erscheint an dieser Stelle der Perspektivwechsel am Morgen. Hier finden Sie täglich einen Artikel, der zu einem aktuellen Tagesthema eine alternative Sichtweise bietet. In unserem Archiv finden Sie darüber hinaus Debattenübersichten zu den wichtigen politischen Themen unserer Zeit.

 

Wer steckt dahinter?

Johannes Bär
Kommt aus:Hat Literatur und Sprachwissenschaft in Freiburg studiert, lebt jetzt in Leipzig
Politische Position:Kapitalismusktitisch, beschäftigt sich mit Ideologiekritik und darüber mit kulturellen und sozialpolitischen Themen
Arbeitet für/als:freier Autor und Podcast-Produzent
Was Sie noch wissen sollten:Hat als Redakteur u.a. für Radio Dreyeckland gearbeitet, produziert einen eigenen Hiphop-Podcast
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