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Serbien will niemanden aufnehmen. Trotzdem sitzen Geflüchtete dort fest.
Serbien will niemanden aufnehmen. Trotzdem sitzen Geflüchtete dort fest.
( Link zum Originalbild | Urheber: Andrea Schmidt | Délmagyarország | CC BY-SA 3.0 )

“Sie halten den Flüchtlingen ungeladene Pistolen an den Kopf, um sie einzuschüchtern. Oder sie nehmen ihnen die Kleidung weg und schicken sie nackt zurück. Es wurden auch schon Hunde auf die Flüchtlinge gehetzt. (…) Ich selbst habe mindestens 20 Fälle von wirklich schlimmer Folter gesehen. Aber noch grausamer als die kroatische ist die ungarische Grenzpolizei. Die Flüchtlinge probieren es trotzdem.”

Mitarbeiterin eines Camps für Geflüchtete, Deutschlandfunk

Die Perspektive in 30 Sekunden:

Ungarn und Kroatien haben ihre Grenzen geschlossen. Deswegen sitzen viele Menschen auf der Flucht in Serbien fest – oft monatelang. In Serbien Asyl zu bekommen ist praktisch unmöglich. Die serbische Regierung geht aktiv gegen Nichtregierungsorganisationen vor, die helfen wollen.

Wichtige Punkte aus dem Originalbeitrag:

Gerade einmal 12 Menschen haben 2018 in Serbien Asyl bekommen, davon fünf nur subsidiären Schutz, also eine befristete Aufenthaltsgenehmigung. Oft vergeht bis zur Entscheidung über Asylverfahren meist mindestens ein Jahr.  Nur ein Bruchteil der Menschen darf überhaupt einen Asylantrag stellen. Die meisten kommen aus Afghanistan, Pakistan, dem Irak und Iran.

Warum The Buzzard diese Perspektive empfiehlt:

Der Artikel gibt neue Einblicke, wie brutal die illegalen Methoden der Polizei an den Grenzübergängen sind.
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