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In Italien werden Geflüchtete auf Gemüseplantagen ausgebeutet
In Italien werden Geflüchtete auf Gemüseplantagen ausgebeutet
( Link zum Originalbild | Urheber: Arlington National Cemetery | flickr | Public Domain 1.0 )

„Mohammad hat ohne Pause gearbeitet. Er wird nach Stücklohn bezahlt, also muss er sein Bestes geben. Er hat nicht mal zwischendurch etwas getrunken oder ist auf die Toilette gegangen- nicht dass Wasser oder eine Toilette ihm überhaupt zur Verfügung steht.“

Journalistin Hsiao-Hung Pai, The Guardian

Perspektive in 30 Sekunden:

Die Journalistin Hsiao-Hung Pai beschäftigt sich in ihrer Reportage damit, was mit den Geflüchteten passiert, sobald sie in Italien angekommen sind. Selbst mit einem legalen Aufenthaltsstatus erfahren die Geflüchteten kaum Sicherheit.   Salvinis Sicherheitsdekret beschleunigt die Kriminalisierung von Geflüchteten und drängt sie damit immer mehr in die unkontrollierte Ausbeutung.  Das Sicherheitsdekret schränkt die Vergabe humanitäre Aufenthaltsbedingungen massiv ein und ermöglicht eine leichtere Abschiebung. Zudem erleichtert es die Räumung besetzter Häuser und weitet den Gebrauch von Elektroschockpistolen aus.  Die Lager werden nach und nach aufgelöst und die Geflüchteten haben keine Wahl, außer in Ghettos Zuflucht zu finden, ohne Wasser und Strom. Nur weil man als Geflüchteter legal in Italien ist, heißt das nicht, dass man einen rechtlich durchsetzbaren Arbeitsvertrag bekommt. Die Löhne können also viel niedriger als eigentlich vereinbart ausfallen.  Viele Geflüchtete arbeiten illegal auf den Gemüseplantagen auf Sizilien. Doch die Farmer organisieren keine Unterkünfte, obwohl sie gesetzlich dazu verpflichtet wären.
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