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Die Fakten zur Debatte
Die Fakten zur Debatte
( Link zum Originalbild | Urheber: 8926 | Pixabay | Pixabay Lizenz )

Wo kommen Geflüchtete an?

Im ersten Halbjahr 2019 sind laut UN-Flüchtlingswerk (UNHCR) knapp 28.000 Menschen über das Mittelmeer nach Europa gekommen. Weitere 8.200 Menschen auf dem Landweg, etwa über die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla. Das sind etwa 38 Prozent weniger als im Vohrjahres-Zeitraum. Rund 15 Prozent aller Geflüchteten kamen aus Afghanistan, rund 12 Prozent aus Marokko und 11 Prozent aus Syrien. Die meisten Geflüchteten kamen über Griechenland: 18.300 im Vergleich zu 13.200 über Spanien und 2.700 Menschen über Italien und 1.000 über Malta. Seit 2015 sind diese Zahlen stark gesunken. Grund dafür sind vor allem die Vereinbarungen zwischen den EU-Staaten und der Türkei und Libyen. Das EU-Türkei-Abkommen hat die Zahl der Geflüchteten, die in die EU kommen, stark reduziert. Die Türkei hat extrem viele aufgenommen, allerdings leben sie in sehr schlechten Bedingungen. Die genauen Zahlen der Geflüchteten, die in der Türkei sind, lassen sich nicht zuverlässig ermitteln. Laut der Internationalen Organisation für Migration (IOM) ist das Mittelmeer die gefährlichste Grenze der Welt. Obwohl immer weniger Menschen die Reise antreten, sterben prozentual gesehen immer mehr auf der Überfahrt. Bis 2018 retteten vor allem zivile Organisationen sowie Schiffe der italienischen Küstenwache und der EU Geflüchteten im zentralen Mittelmeer.
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