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Asylbewerber erhalten in Marokko keine Unterstützung
Asylbewerber erhalten in Marokko keine Unterstützung
( Link zum Originalbild | Urheber: Magharebia | Flickr | CC BY 2.0 )

„Als Mary und Joyce das dritte Mal von der Marine verhaftet werden, werden sie nicht wie die Male davor nach ein paar Stunden entlassen. Diesmal werden sie mit einem Bus 872 Kilometer in den Süden Marokkos, nach Tiznit, verschleppt. Joyce ist zu dem Zeitpunkt hochschwanger. Deportationen in den Süden sind in Marokko seit Jahren gängige Methode, um Migrant*innen vom Mittelmeer fernzuhalten.“

Journalistin Nora Noll, DER FREITAG

Die Perspektive in 30 Sekunden:

Marokko hat kein eigenes Asylsystem, deswegen ist der UNHCR (Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen) für Asylverfahren zuständig. Asylsuchende bekommen weder finanzielle Unterstützung noch Hilfe bei der Suche nach einer Unterkunft oder Zugang zu medizinischer Versorgung. Selbst anerkannte Flüchtlinge bekommen nur bei besonderer Bedürftigkeit Unterstützung. Die marokkanische Küstenwache wird von der EU dabei unterstützt, Migration über das Mittelmeer zu verhindern.

Wichtige Punkte aus dem Originalbeitrag:

Nolls Reportage berichtet von einem lesbischen Paar, das wegen Gewalt und Verfolgung aus Kamerun (wo Homosexualität als Verbrechen geahndet wird) geflohen ist und über Nigeria, Benin, Niger und Algerien schließlich nach Marokko gelangt ist. Auf dem Weg wurden die beiden Frauen von Schleppern und Menschenhändlern ausgenutzt und vergewaltigt. Schon dreimal haben die Frauen versucht,
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