Zurück zur Debattenübersicht
So hat es in Österreich funktioniert
So hat es in Österreich funktioniert
( Link zum Originalbild | Urheber: Raul Mee (EU2017EE) | flickr | CC BY 2.0 )

„Nun hält Kurz Industrie und Unternehmerverbände bei Laune. Sein Koalitionspartner darf gegen Muslime und „Asylanten“ mobilisieren. Strategen im Umkreis des Kanzlers und strikte Kommunikationskontrolle sorgen dafür, dass selbst die schwierigsten Themen der Regierung nicht zu sehr schaden.“

Journalist Herbert Lackner, Der Tagesspiegel

 

 Die Perspektive in 30 Sekunden:

  • Herbert Lackner zieht Bilanz nach einem Jahr Koalition zwischen ÖVP (Österreichische Volkspartei) und FPÖ (Freiheitliche Partei Österreichs) – also wie die Koalition bis kurz vor dem Zusammenbruch funktioniert hat.
  • Er führt gute Umfragewerte auf das gute Zusammenspiel mit den Medien zurück.
  • Die Regierungsbeteiligung verleiht dem österreichischen Rechtspopulismus Autorität.

 

Belege für das Kernargument:

  • Ein Beispiel ist, dass die Regierung angeordnet hat, über Straftaten von Asylbewerbern bevorzugt zu berichten.
  • Bundeskanzler Sebastian Kurz und seine Partei ÖVP hatten während der Koalition gute Umfragewerte.
  • Von Skandalen und unangenehmen Themen konnte die Regierung die Medien mehrmals ablenken, beispielsweise, als die zu hohen Wahlkampfausgaben beider Parteien öffentlich wurden.

 

Warum The Buzzard diese Perspektive empfiehlt:

  • Neue Einblicke: Der Text bietet einen kurzen Einblick in die österreichische Innenpolitik.
  • Zentrales Argument: Ähnlich wie der AfD wird der FPÖ oft vorgeworfen, sich nicht genügend gegenüber Rechtsextremen abzugrenzen. In Österreich hatte man eigentlich gehofft, durch eine Einbindung in die Regierung Rechtspopulisten entzaubern zu können. Doch das ist nicht gelungen.
  • Fundierte Begründung: Herbert Lackner verdeutlicht mit erschreckenden Beispielen, wie sich rechte Inhalte in fremdenfeindlicher Politik niederschlagen.
  • Expertise des Autors: Beobachtet seit über 45 Jahren die politischen Vorgänge in Österreich.

Diese Perspektive wird empfohlen von: Christin Rudolph.

Wer steckt dahinter?

Herbert Lackner
Kommt aus:Wien, Österreich
Politische Position:War 2009 im Wahlkampf der Grünen aktiv
Arbeitet für/als:Journalist, unter anderem bei der "Arbeiter Zeitung", profil, Tagesspiegel, ZEIT ONLINE. Lehrte am Institut für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck und an der Fachhochschule für Journalismus in Wien. Buchautor.
Was Sie noch wissen sollten:1975 arbeitete er für fünf Jahre als Journalist in der SPÖ-Zentrale.
Lies The Buzzard ab sofort in deinem E-Mail Postfach. Nein danke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.