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Die AfD in der Regierung könnte eine „Orbanisierung des Ostens“ bedeuten
Die AfD in der Regierung könnte eine "Orbanisierung des Ostens" bedeuten
( Link zum Originalbild | Urheber: Kolossos | Wikimedia Commons | CC BY 3.0 )

„Kürzlich sagte ein AfD-Wähler in Brandenburg: „Niemand will hier Zustände wie in Ungarn. Wir wollen denen da oben bloß mal die Forke zeigen.“ Das erinnert in seiner rührenden Naivität an jene Teile der ostdeutschen CDU, die es scheinbar nicht erwarten können, endlich die AfD zu „entzaubern“. Es ist überhaupt nicht abwegig, sich unter diesen Umständen eine Orbanisierung des Ostens auszumalen.“

Journalist Christian Bangel, ZEIT ONLINE

 

Die Perspektive in 30 Sekunden:

Theoretisch haben alle Parteien die AfD als Partner ausgeschlossen. Im Osten liebäugelt die CDU jedoch offen mit der AfD, beispielsweise in Sachsen-Anhalt. In der Regierung hätte die AfD die Macht, andere zu verfolgen und auszugrenzen – liberale Kräfte gibt es in dieser rassistischen Partei nicht. Eine Regierungsbeteiligung würde der AfD enorm helfen anstatt sie zu “entzaubern”.

 

Belege für das Kernargument:

Dort, wo die AfD die Meinung bestimmt, müssen Menschen jetzt schon mit Einschränkungen leben, zum Beispiel würden Ausstellungen über die Taten des NSU oder Festivals gegen Rechtspopulismus als Provokation gesehen. Bereits jetzt fordert die AfD Linke zu verfolgen, Bürgerwehren zu gründen, Migranten zu zählen und Medien einzuschränken, zum Beispiel in Sachsen-Anhalt. Die AfD könnte in der Regierung mitentscheiden über Posten wie Unirektor,
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