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Ein Koalitionsverbot mit der AfD ist undemokratisch
Ein Koalitionsverbot mit der AfD ist undemokratisch
( Link zum Originalbild | Urheber: Element5 Digital | Unsplash | CC0 Public Domain )

„Demokratie ist nicht nur, was einem selbst gefällt – sondern, was möglich und was nötig ist. Wenn in Umfragen annähernd 20 Prozent der Wähler für eine Partei stimmen, muss sich das in der Politik niederschlagen. Demokratie funktioniert so.“

Journalist Jakob Augstein, SPIEGEL ONLINE

 

Die Perspektive in 30 Sekunden:

Den Willen der Wähler zu ignorieren ist undemokratisch. Die Parteien versuchen den Rechtsruck aufzuhalten, verrenken sich dabei aber zu sehr. Die Politik wäre ehrlicher, wenn die AfD mitregieren würde – dann könnte das linke Lager auch wieder ihren Grundsätzen treu bleiben, anstatt zu versuchen, sich dem Rechtsruck anzupassen.

 

Belege für das Kernargument:

Die AfD erzielt im Osten beinahe 20 Prozent. Laut einer Bertelsmann-Studie hat fast jeder Dritte Wahlberechtigte in Deutschland populistische Einstellungen. Augstein interpretiert das vor allem als Hang zum Rechtspopulismus. Die CDU erzielt derzeit in Umfragen nur etwa 28 Prozent – dagegen hat die AfD gute Chancen, der SPD den zweiten Platz streitig zu machen. (Anm.: Augsteins Beitrag ist von Oktober 2018, die neuesten Umfragewerte sind hier nachzulesen.)

 

Warum The Buzzard diese Perspektive empfiehlt:

Relevante These: In der Debatte um den Rechtsruck in der Gesellschaft und der Rolle der AfD kommt die Sorge um Demokratie immer wieder auf.
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