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Welche Argumente gibt es für die Migrantenhaftlager an der US-mexikanischen Grenze?
Die Mauer ist ein effektives Mittel gegen illegale Migration
( Link zum Originalbild | Urheber: Quim Gil | Flickr | CC BY-SA 2.0 )

Der tägliche Blick über den Tellerrand mit The Buzzard.

Guten Morgen,

in den letzten Wochen sind immer mehr Informationen über die Lebensbedingungen in den Migrantenhaftlagern an der US-mexikanischen Grenze bekannt geworden. Die Rede ist von Kindern, die von ihren Familien getrennt werden, von Menschen, die gezwungen werden, aus Toiletten zu trinken, von unhygienischen Bedingungen und von Wächtern, die Insassen sexuell missbrauchen. Einige Historiker haben den Vergleich zu Konzentrationslagern herangezogen und damit eine heftige, nationale Debatte ausgelöst.

Wie argumentieren eigentlich Menschen, die diese Migrantenhaftlager für legitim halten? Die freie Journalistin Sarah Rumpf, die häufig für konservative Medien wie BREITBART, REDSTATE oder RIGHT WING NEWS schreibt, argumentiert in einem Beitrag auf ARC DIGITAL, dass es sich bei den Lagern keineswegs um Konzentrationslager handelt und dass die Lager momentan die beste Option sind, um illegale Immigration in die USA aufzuhalten.

Rumpf gibt zu, dass die Trump-Administration die Situation an der US-mexikanischen Grenze bisher nicht besonders gut gemeistert hat. Trotzdem betont sie, dass es unvernünftig sei, Migranten ohne Aufsicht oder Beschränkungen über die Grenze ins Land kommen zu lassen. Die Lager seien dazu da, illegale Einwanderer zu betreuen, bis in einer Gerichtsverhandlung über ihre Zukunft entschieden werden kann. Solange man die Einwanderer nicht mit elektronischen Fußfesseln ausstattet oder andere Technologien entwickelt werden, um sie nach dem Grenzübertritt verfolgen zu können, seien die Lager die beste Lösung.

Wer sich für Rumpfs Argumentation, warum die Einwandererlager nicht mit Konzentrationslagern vergleichbar seien, interessiert, sollte den ganzen Beitrag lesen.

„Es ist unpraktisch, ineffizient und ein Risiko für die nationale Sicherheit Immigranten den illegalen Grenzübertritt zu erlauben und sie dann ohne Aufsicht in die Allgemeinbevölkerung zu entlassen, ohne sie verfolgen und für Gerichtsverhandlungen zurückholen zu können. Konservative kritisieren mit Recht die ‚catch and release‘-Taktik als die Antithese vernünftiger Grenzsicherheit.“  

 

Hier entlang zum Originalbeitrag.

 

Jeden Montag- bis Freitagmorgen um 7 Uhr erscheint an dieser Stelle der Perspektivwechsel am Morgen. Hier finden Sie täglich einen Artikel, der zu einem aktuellen Tagesthema eine alternative Sichtweise bietet. In unserem Archiv finden Sie darüber hinaus Debattenübersichten zu den wichtigen politischen Themen unserer Zeit.

Wer steckt dahinter?

Stephanie Berens
Kommt aus:Deutschland
Politische Position:Versteht sich als Feministin und interessiert sich für Gender und Queer Studies.
Arbeitet für/als:Studiert Amerikanistik im Master an der LMU München und ist Redakteurin bei The Buzzard.
Was Sie noch wissen sollten:Schreibt für das Münchner Studentenmagazin „unikat“ und hat bei The Buzzard sowie bei der Sedona Red Rock News in den USA Praktika absolviert.
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