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Attacken auf die Zivilgesellschaft: Wenn die Hegemonie bröckelt.
Attacken auf die Zivilgesellschaft: Wenn die Hegemonie bröckelt.
( Link zum Originalbild | Urheber: Ingo Kramarek | https://pixabay.com/de/ | CC BY Pixabay )

Der tägliche Blick über den Tellerrand mit The Buzzard.

Guten Morgen,

bis gestern fand wieder die Fusion in Lärz an der Müritz statt. Im Vorfeld kam es zu Protesten gegen den  geplanten Polizeieinsatz auf dem Festival. Zuvor hatte es dort – auf dem als friedlich geltenden Happening – noch keine Polizeieinsätze gegeben.

Die Polizei hatte als Sicherheitskonzept unter anderem den Einsatz von Wasserwerfern und Räumungspanzern in Erwägung gezogen. Kurz vor dem Start der Fusion kam es dann zu einem Kompromiss, in dem man zwar davon Abstand nahm, sich aber vorbehielt, im Ernstfall das Festival-Gelände zu betreten. Ein Festival, das 70.000 BesucherInnen zählt, könne schließlich nicht ohne offiziellen Staatsschutz auskommen.

Im Zuge dieser Thematik empfehlen wir heute einen Artikel von Julia Meier für das Magazin für internationalen Sozialismus MARX21. Meier nimmt darin den Eingriff staatlicher Gewalten auf zivilgesellschaftliche Engagements und Organisationen unter die Lupe: Polizeieinsätze auf der Fusion, die Kriminalisierung von privater Seenotrettung und der Künstlergruppe Zentrum für politische Schönheit.

Sie analysiert, was diese Eingriffe staatlicher Autoritäten mit dem Rechtsruck in Deutschland zu tun haben könnten und inwiefern diese der AFD und anderen rechts-konservativen Strömungen zuträglich sind. Beim Lesen des Artikels kann man sich die Frage stellen, ob staatliche Eingriffe in Zivilgesellschaftliches von Nöten sind – und wenn ja, in welchen Bereichen und in welchem Maße?

Die scheinbar nicht miteinander verbundenen Angriffe auf Attac, die Seenotrettung, die Rote Hilfe oder auf das Zentrum für politische Schönheit haben einen gemeinsamen Ursprung. Es gibt Teile der bürgerlichen Klasse, die eine autoritäre Krisenlösung beanspruchen“

 

Hier entlang zum Originalbeitrag

 

Jeden Montag- bis Freitagmorgen um 7 Uhr erscheint an dieser Stelle der Perspektivwechsel am Morgen. Hier finden Sie täglich einen Artikel, der zu einem aktuellen Tagesthema eine alternative Sichtweise bietet. In unserem Archiv finden Sie darüber hinaus unsere Debattenübersichten zu den wichtigsten politischen Themen unserer Zeit.

Wer steckt dahinter?

Johannes Bär
Kommt aus:Hat Literatur und Sprachwissenschaft in Freiburg studiert, lebt jetzt in Leipzig
Politische Position:Kapitalismusktitisch, beschäftigt sich mit Ideologiekritik und darüber mit kulturellen und sozialpolitischen Themen
Arbeitet für/als:freier Autor und Podcast-Produzent
Was Sie noch wissen sollten:Hat als Redakteur u.a. für Radio Dreyeckland gearbeitet, produziert einen eigenen Hiphop-Podcast
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