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Klimaschutz: Wie steht es um die „Flugscham“ deutscher Unternehmen?
Klimaschutz: Wie steht es um die „Flugscham“ deutscher Unternehmen?
( Link zum Originalbild | Urheber: Free-Photos | Pixabay | Pixabay Lizenz )

Der tägliche Blick über den Tellerrand mit The Buzzard.

Guten Morgen,

weniger fliegen – das ist in der Diskussion um besseren Klimaschutz eine der häufigsten Forderungen, die sich an jeden Einzelnen richtet. Besonders prominent vertritt dies die schwedische Aktivistin Greta Thunberg, in deren Heimatland sich sogar ein eigenes Wort dafür etabliert hat: „Flygskam“ – zu Deutsch „Flugscham“.

Unsere heutige Tagesempfehlung nimmt die „Flugscham“ deutscher Konzerne in den Blick: Für den TAGESSPIEGEL schaut Jana Kugoth auf das Dienstreise-Verhalten der hiesigen Wirtschaft. Immer noch werde selbst im Inland häufig auf die Flugreise zwischen Dienstorten zurückgegriffen.

Einige Firmen wie der Technologiekonzern Bosch wollen die Emissionen durch Dienstreisen ausgleichen, indem sie entsprechende Zertifikate kaufen; andere legen Strecken fest, auf denen Mitarbeiter zwingend den Zug statt das Flugzeug nutzen sollen. Ein völliger Verzicht auf Kurzstrecken- und Inlandsflüge zeichne sich aber nicht ab. Auch eine generelle Veröffentlichungspflicht für umweltschädliche Emissionen von Unternehmen gebe es nicht – so bleibe es oft bei Absichtserklärungen, da es an Transparenz und öffentlichem Druck fehle.

Die Journalistin zeigt aber auch: Eine Reduzierung der dienstlichen Flüge ist wohlmöglich vor allem eine Frage attraktiver Alternativen.

„Die Lufthansa-Tochter Eurowings stellt zum 17. Juni ihre Verbindung zwischen Nürnberg und Berlin ein. Es gab laut Lufthansa einen kontinuierlichen Passagierrückgang. Viele Kunden sind auf die Bahn umgestiegen, seitdem ein ICE-Sprinter die Strecke in zwei Stunden und 50 Minuten zurücklegt.“

 

Hier entlang zum Originalbeitrag.

 

Jeden Montag- bis Freitagmorgen um 7 Uhr erscheint an dieser Stelle der Perspektivwechsel am Morgen. Hier finden Sie täglich einen Artikel, der zu einem aktuellen Tagesthema eine alternative Sichtweise bietet. In unserem Archiv finden Sie darüber hinaus Debattenübersichten, beispielsweise zur Frage: Fliegen wir zuviel?

Wer steckt dahinter?

Frank Kaltofen
Kommt aus:Immer Thüringer gewesen, jetzt in Leipzig
Arbeitet für/als:Redakteur in verschiedenen Kontexten
Was Sie noch wissen sollten:Studierter Politikwissenschaftler und jetzt Schreiberling. Interessiert an Menschen und ihren Geschichten. Schreibt seit 2007, am liebsten über Kulturelles & Zeitgeschichtliches.
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