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Künstliche Intelligenz kann auch Gutes tun – zum Beispiel Menschenrechte schützen
Künstliche Intelligenz kann auch Gutes tun – zum Beispiel Menschenrechte schützen
( Link zum Originalbild | Urheber: dimitrisvetsikas1969 | Pixabay | CC0 Public Domain )

Der tägliche Blick über den Tellerrand mit The Buzzard.

Guten Morgen,

mit dem Thema künstliche Intelligenz (kurz: KI) assoziieren die meisten Menschen wahrscheinlich eher Negatives. Verlieren wir bald unsere Arbeitsplätze, weil intelligente Roboter den Job viel schneller und zuverlässiger erledigen können? Wird künstliche Intelligenz irgendwann außer Kontrolle geraten? Was passiert, wenn die Technologie in die falschen Hände gerät?

Der Journalist André Boße findet, dass KI einen viel zu schlechten Ruf hat. In einem Beitrag für ENORM MAGAZIN schreibt er, dass mit künstlicher Intelligenz auch viel Gutes bewirkt werden kann: Unter anderem helfe KI Aktivisten, Verstöße gegen das Menschenrecht besser zu erkennen und zu ahnden.

Künstliche Intelligenz hilft, wenn der Mensch zu langsam ist

In Krisengebieten wie Syrien oder dem Jemen zum Beispiel könnten private Beobachter die Situation dokumentieren und ihre Filme auf Plattformen wie das Syrian Archive laden. Eine Software überprüfe dann, ob die Videos auch echt sind und durchsuche die Filme gezielt nach illegaler Munition oder chemischen Waffen. Würden Menschen diese Aufgabe übernehmen, bräuchten sie alleine für die Sichtung der Filme mehrere Jahre.

KI könne auch hilfreich sein, um Missbrauch gegen Frauen auf Twitter zu belegen. Im Rahmen eines solchen Projekts sei herausgekommen, dass sieben Prozent der Tweets, die an Journalistinnen oder Politikerinnen gerichtet sind, als problematisch oder missbräuchlich eingestuft wurden.

„‚Die Flut an unstrukturierten Informationen wird immer gewaltiger‘, sagt Rasha Abdul-Rahim von Amnesty International. ‚KI kann uns dabei helfen, in Sachen Menschenrechte den Durchblick zu bewahren.‘“

 

Hier entlang zum Originalbeitrag.

 

Jeden Montag- bis Freitagmorgen um 7 Uhr erscheint an dieser Stelle der Perspektivwechsel am Morgen. Hier finden Sie täglich einen Artikel, der zu einem aktuellen Tagesthema eine alternative Sichtweise bietet. In unserem Archiv finden Sie darüber hinaus Debattenübersichten zu den wichtigen politischen Themen unserer Zeit.

Wer steckt dahinter?

Stephanie Berens
Kommt aus:Deutschland
Politische Position:Versteht sich als Feministin und interessiert sich für Gender und Queer Studies.
Arbeitet für/als:Studiert Amerikanistik im Master an der LMU München und ist Redakteurin bei The Buzzard.
Was Sie noch wissen sollten:Schreibt für das Münchner Studentenmagazin „unikat“ und hat bei The Buzzard sowie bei der Sedona Red Rock News in den USA Praktika absolviert.
Lies The Buzzard ab sofort in deinem E-Mail Postfach. Nein danke

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