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Eine EU-Arbeitslosenversicherung kann Europas Wirtschaft stabilisieren
Eine EU-Arbeitslosenversicherung kann Europas Wirtschaft stabilisieren
( Link zum Originalbild | Urheber: Hans Braxmeier | Pixabay | Pixabay Lizenz )

Das Argument in Kürze

Eine gemeinsame Arbeitslosenversicherung könnte Europa in Krisenzeiten wirtschaftlich stabilisieren. Das zeigt Mathias Dolls in einer von der BERTELSMANN-STIFTUNG in Auftrag gegebene Studie: Hätte es einen Versicherungsfonds bereits während der Eurokrise 2009 schon gegeben, hätten alleine 2009 knapp 14 Milliarden Euro Einkommensverluste aufgefangen werden können. Auch Deutschland hätte von einem Fonds profitiert.

 

Die Studie simuliert die EU-Versicherung für die Jahre 2000 bis 2016

Was wäre gewesen, wenn Europa schon ab dem Jahr 2000 eine gemeinsame Arbeitslosenversicherung gehabt hätte? Die Studie des Ifo-Instituts sagt: Rund ein Viertel der Einkommensverluste durch Arbeitslosigkeit hätten seit der Jahrtausendwende in der Eurozone aufgefangen werden können. Das Fazit: Eine Arbeitslosenversicherung könnte Europas Wirtschaft besser stabilisieren als nationale Schutzmechanismen. Zudem könnte sie Konjunkturschwankungen im Euroraum dämpfen.

Die Studie von Autor Matthias Dolls zieht das Modell des Rückversicherungs-Fonds heran, ähnlich wie es Deutschlands Finanzminister Scholz vorgeschlagen hat: Länder zahlen in einen Fonds ein, wenn die Arbeitslosigkeit sinkt und können Geld leihen, wenn die Arbeitslosigkeit über dem Durchschnitt liegt und zudem signifikant ansteigt. In kleineren Krisen erhielten die Länder somit kein Geld: Länder müssten trotzdem vorsorgen.

Kritik ist unberechtigt, auch Deutschland hätte profitiert

Eine häufige Kritik an der europäischen Arbeitslosenversicherung ist zudem,

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