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Die Fakten zur Debatte
Die Fakten zur Debatte
( Link zum Originalbild | Urheber: Olaf Kosinsky | Wikimedia Commons | CC BY-SA 3.0 DE )

Was bedeutet Arbeitslosenversicherung?

Die Arbeitslosenversicherung ist eine befristete Finanz- und Sozialunterstützung. Sie soll gewährleisten, dass Arbeitslose in der Überbrückungsphase zu ihrem nächsten Job über ein Grundeinkommen verfügen. In Deutschland heißt das Arbeitslosengeld. Weitere Leistungen der Arbeitslosenversicherung hierzulande sind zum Beispiel Berufsberatung und Arbeitsvermittlung. Wie Arbeitslosenversicherungen gestaltet und finanziert sind, ist je nach Land mehr oder minder unterschiedlich. In unserer Horizonterweiterung oder diesem Tagesschau-Artikel erfahrt ihr mehr über die Grundsicherung in anderen Ländern.

 

Wann kam die Idee einer europäischen Arbeitslosenversicherung auf?

Die Idee zu einer europaweiten Arbeitslosenversicherung nahm erstmals 2012 konkrete Formen an – nach der Euro-Krise. Der damalige EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy stellte das Konzept einer vertieften Währungsunion vor. Der Internationale Währungsfonds sprach sich dafür aus, der ehemalige EU-Sozialkommissar Lázló Andor galt als größter Verfechter. Die deutsche Regierung stemmte sich dagegen. In einem Interview im Juni 2018 warb Deutschlands Finanzminister Olaf Scholz (SPD) wieder für einen gemeinsamen Versicherungsfonds – er formulierte diese Idee nochmal gemeinsam mit Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire beim deutsch-französischen Ministertreffen in Meseberg. Im Oktober drang die Ausarbeitung von Scholz an die Öffentlichkeit: der Plan für einen Arbeitslosen-Stabilisierungs-Fonds, kurz EUSF. Mitgliedsländer sollen je nach Wirtschaftskraft in einen gemeinsamen Topf einzahlen und können sich in Krisen Geld daraus leihen,
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