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Fahrverbote sind die Zukunft – zurecht
Fahrverbote sind die Zukunft – zurecht
( Link zum Originalbild | Urheber: Wagrati_Photo | Pixabay | Pixabay Lizenz )

Das Argument in Kürze

Die Diskussion über Fahrverbote wird zu negativ geführt, sagt Berenike Feldhoff von der Uni Münster: Kosten und Verlustängste überlagerten die Chancen auf saubere Luft und weniger Lärm. Verbannt die Politik Autos aus den Innenstädten, wird unsere Lebensqualität steigen, bekräftigt Feldhoff in einem Blogbeitrag auf NACH(HALTIG)GEDACHT.

Städte sollten die Bedürfnisse aller Bewohner in den Mittelpunkt stellen – und nicht die von Autofahren

Berenike Feldhoff ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Münster und forscht zu nachhaltiger Mobilität und Radverkehr in Städten. Sie sagt: Fahrverbote in den Innenstädten sind die Zukunft. In der aktuellen Debatte um Dieselfahrverbote stünden Kosten und Ängste im Mittelpunkt, allerdings ist das laut Feldhoff der falsche Fokus. Denn Fahrverbote sind die Chance auf mehr Lebensqualität.

Lebensqualität deshalb, weil Verkehr in Städten ein großes Problem ist: Verkehr belastet die Umwelt, lärmt und nimmt viel Platz weg. Der Autoverkehr ist außerdem hauptverantwortlich für die gesundheitsschädliche Stickoxidbelastung in den Städten, zitiert Feldhoff das Bundesumweltamt. Das jahrelang praktizierte Leitbild der Städte, möglichst autogerecht zu sein, sei nicht mehr zeitgemäß.

Mehr öffentlicher Raum

Spräche die Politik ein Fahrverbot in Innenstädten aus, würde nicht nur die Gesundheit der Stadtbewohner geschont – es bliebe auch mehr öffentlicher Raum zum Bauen und Verweilen.

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