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Fahrverbote sind alles andere als nachhaltig
Fahrverbote sind alles andere als nachhaltig
( Link zum Originalbild | Urheber: Tim Reckmann | Flickr | CC BY 2.0 )

Das Argument in Kürze

Dieselfahrzeuge in Städten verbieten? Keine gute Idee, meint Wirtschaftsprofessor Andreas Freytag. In seiner Kolumne für die WIRTSCHAFTSWOCHE betont er: Fahrverbote sind weder ökologisch noch ökonomisch nachhaltig – und Verbote an sich sowieso keine gute Idee.

Verbote schaden Umwelt und Unternehmen

Die Umwelt schützen – das wollen wir alle, sagt Andreas Freytag. Nachhaltigkeit müsse allerdings aus drei Perspektiven gesehen werden: der ökologischen, der ökonomischen und der sozialen. Fahrverbote für Dieselautos sind aus keiner der Perspektiven die richtige Lösung, schreibt der Professor für Wirtschaftspolitik in der WIRTSCHAFTSWOCHE.

Ökologisch betrachtet seien Dieselfahrzeuge nicht die einzige Quelle für Feinstaub oder Stickoxide. Schiffe oder Züge pusteten viel mehr Schadstoffe in die Luft als Autos, sagt Freytag – trotzdem würden Politiker diese niemals der Stadt verweisen. Hinzu komme: Die Stickoxid-Werte in den Städten fallen bereits, weil die Dieseltechnik laufend verbessert werde. Würde Diesel nun abgeschafft, nähmen CO2-Abgase wieder zu – durch Autos mit Benzinmotor und Kraftwerke, die für Elektroautos Strom produzieren.

Verbote sind der falsche Ansatz

Ökonomisch betrachtet würden Fahrverbote vor allem Betriebe belasten, die bislang auf Diesel setzen. So zum Beispiel Handwerker mit Diesel-Transportern, denen die Kundschaft abgeschnitten würde.

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