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Die Lösung ist dynamische Technik, nicht ein stumpfes Tempolimit
Die Lösung ist dynamische Technik, nicht ein stumpfes Tempolimit
( Link zum Originalbild | Urheber: Sponchia | Pixabay | Pixabay Lizenz )

Das Argument in Kürze

Das Tempolimit: eine inhaltsleere Diskussion. Weder für die Sicherheit auf deutschen Autobahnen noch für die Umwelt hätte eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 130 km/h deutliche Auswirkungen, argumentiert Patrick Lang in AUTO MOTOR SPORT. Technologische Maßnahmen seien effektiver und vermittelten weiterhin die Glaubwürdigkeit des Produkts “made in Germany”. Eine weitere Regulierung der Geschwindigkeit hält Lange für sinnlos.

Sicherheit lässt sich nicht durch ein Tempolimit steigern

13.000 km Autobahn, das macht gerade mal sechs Prozent des deutschen Straßennetzes aus, auf denen jedoch 32% der gesamten Autokilometer verfahren werden. So viel zu den reinen Fakten. Statistisch gesehen liegeDeutschland im Bereich der Verkehrsopfer auf Autobahnen mit 1,9 Toten pro einer Milliarden Autobahnkilometer nur im Mittelfeld zwischen Spitzenreiter Dänemark (0,8) und Schlusslicht Litauen (5,3) – beides Länder mit Tempolimit. Erhoben wurden die Daten vom Europäischen Verkehrssicherheitsrat, einer politisch unabhängigen Organisation, die jedoch unter anderem von der Privatwirtschaft gesponsert wird.

Weiterhin führt Lange an, dass rund 60% der tödlichen Unfälle auf Landstraßen passieren, also Straßen, die ohnehin eine Geschwindigkeitsbegrenzung haben. Statt der Einführung eines Tempolimits plädiert der Journalist, ebenso wie Porsche und BWM, dafür, intelligente Assistenzsysteme im Auto auszubauen, die etwa durch Abstandsmessung mehr zur Sicherheit auf den Straßen beitragen könnten.

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