Zurück zur Debattenübersicht
Endlich muss Google auch Journalisten und Zeitungsverleger bezahlen
Endlich muss Google auch Journalisten und Zeitungsverleger bezahlen
( Link zum Originalbild | Urheber: Michael Gaida | Pixabay | Pixabay Lizenz )

Das Argument in Kürze

Die Rechtsexpertin Francine Cunningham ist überzeugt: Durch die neue EU-Richtlinie zum Urheberrecht werden vor allem Zeitungsverlage und die Kreativwirtschaft gestärkt, denn sie erhalten eine bessere Verhandlungsposition gegenüber den Internetplattformen wie YouTube und Facebook, wenn es um die Nutzung ihrer Inhalte geht.

 

In Zukunft muss Google zahlen

Die neue EU-Richtlinie verschiebe die Verantwortlichkeiten zwischen den Akteuren der digitalen Wertschöpfungskette, so Cunningham. Zu diesen zählten neben den großen und kleineren Internetplattformen vor allem Autoren, Künstler, Verleger und Produzenten.

Sie analysiert hauptsächlich die Auswirkungen auf Zeitungsverlage. Deren Inhalte werden beispielsweise bei einer normalen Google-Suche als Text- oder Bildausschnitte, sogenannten Snippets, angezeigt. Die Position der Publisher als Rechteinhaber soll durch die Neuregelung gestärkt werden: Zukünftig müssen sie ihre Zustimmung geben, wenn ihre Inhalte im Netz verbreitet werden. Allerdings soll es auch Ausnahmen geben, nämlich für einzelne Wörter sowie „very short extracts“ – was genau in der Praxis unter diese Formulierung fällt, müsse sich erst noch zeigen, betont Francine Cunningham.

Auch die genaue Verteilung der Einnahmen zwischen den Verlegern und den beteiligten Journalisten werde erst später ausgehandelt, zwischen Journalisten-Gewerkschaften und Verlagen auf nationaler Ebene.

Möchten Sie die ganze Bandbreite haben?

Jetzt einen Monat The Buzzard PRO kostenfrei testen und direkt weiterlesen!

Probemonat beginnen Schon dabei? Anmelden
Bitte anmelden um Zugriff auf diese Seite zu erlangen.
Lies The Buzzard ab sofort in deinem E-Mail Postfach. Nein danke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.