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Die Reform hilft nur den großen Konzernen und benachteiligt die Urheber
Die Reform hilft nur den großen Konzernen und benachteiligt die Urheber
( Link zum Originalbild | Urheber: StockSnap | Pixabay | Pixabay Lizenz )

Das Argument in Kürze:

Die EU-Urheberrechtsreform hilft nur den großen Konzernen, schreibt der Digitalaktivist Joe McNamee in seinem Gastbeitrag auf NETZPOLITIK.ORG. Den einzelnen Künstlern, Musikern und Journalisten dagegen bringe sie nichts. Deswegen seien die Proteste gegen die Reform richtig.

 

Die Kreativen verlieren ihre Rechte

Einzelne Kreative, schreibt McNamee, haben die Urheberrechte an Werken wie Bildern, Texten oder Videos. Ihre Einnahmen müssen sie aber mit drei Akteuren teilen:

Den Plattformen, auf denen die Werke geteilt und publiziert werden Den Verwertungsgesellschaften, die ihre Urheberrechte verwalten Den Filtergesellschaften, die entsprechende Erkennungssoftware zur Verfügung stellen.

Mit der neuen EU-Urheberrechtsreform haben die Urheber laut McNamee dabei noch weniger Verhandlungsspielraum, um sich gegen diese drei Akteure zu behaupten.

Zudem seien die neuen Regeln uneindeutig formuliert und sehr komplex. Für die Plattformen bedeuteten sie daher unvorhersehbare Anforderungen und unsichtbare Kosten. Kleinen Plattformen fehle dafür das Geld. So stärkt die Reform das Monopol der großen Plattformen wie Google und Facebook, schreibt McNamee. Die haben mit der Reform das Recht, die Werke bestimmter Urheber zu blockieren, statt Lizenzvereinbarungen abzuschließen.

 

Große Plattformen und Verwertungsgesellschaften verdienen

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