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Das Leistungsschutzrecht soll Verlagen helfen – doch das wird nicht funktionieren
Das Leistungsschutzrecht soll Verlagen helfen - doch das wird nicht funktionieren
( Link zum Originalbild | Urheber: Spencer E. Holtaway | Flickr | CC BY 2.0 )

Das Argument in Kürze:

Auch Artikel 15 der Urheberrechtsreform ruft viel Kritik hervor. Der Artikel schreibt ein sogenanntes Leistungsschutzrecht für Presseverlage in der ganzen EU vor. Danach müssen Websites, die kurze Ausschnitt von Texten zeigen, künftig Lizenzgebühren an die Verlage zahlen. Ähnliche Gesetze gebe es in Spanien und Deutschland bereits. Den gewünschten Effekt haben sie aber nicht gebracht, schreibt der Journalist Enno Park auf T3N.

 

Die Verlage profitieren bereits von Verlinkungen

Mit der Urheberrechtsreform und besonders dem Leistungsschutzrecht will die EU laut Park den Presseverlagen helfen, mehr zu verdienen. In Zukunft sollen Websites demnach immer dann Geld bezahlen, wenn sie beispielsweise auf die Inhalte der Verlage verlinken und dabei auch einen kurzen Teil des Textes anzeigen. Das ist beispielsweise bei den Ergebnissen einer Google-Suchanfrage der Fall.

Betroffen seien aber nicht nur Suchmaschinen, sondern auch die sozialen Medien, RSS-Reader, Newsticker, aber beispielsweise auch Websites, die Fact-Checking betreiben oder einfach nur einzelne Textpassagen zitieren. Diese sollen ohne Lizenz auch keine einleitenden Texte mehr anzeigen dürfen – obwohl diese Dienste den Verlagen Reichweite und damit Einnahmen bescheren, schreibt Park.

 

Bisher waren ähnliche Gesetze wenig erfolgreich

Die aktuelle Reform ist nicht der erste Versuch,

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