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Alle Argumente in einem Text
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( Link zum Originalbild | Urheber: Mika Baumeister | Unsplash | Unsplash Lizenz )

Eigentlich sind sich ja alle einig: Das Urheberrecht muss reformiert und Urheber sollen gebührend bezahlt werden. Plattformen wie Youtube, Facebook oder Twitter müssen stärker in die Pflicht genommen werden, denn sie verdienen durch Werbung auch an Urheberrechtsverletzungen viel Geld.

Der Lösungsweg, den die Europäischen Union nun vorgeschlagen und verabschiedet hat, ist allerdings stark umstritten. Die Debatte entzündet sich vor allem an den Artikeln 11 und 13 (jetzt 15 und 17). Skeptiker warnen vor einer Internetzensur, manche Youtuber fürchten gar den Untergang von Youtube.

In Deutschland ist die Debatte besonders emotional geworden: Weil Axel Voss, federführend für die Richtlinie, ein deutscher CDU-Politiker ist, aber laut eigenen Angaben kein Technikexperte. Weil Günther Oettinger, der die Reform 2016 anstieß, ein deutscher CDU-Politiker ist. Weil die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD noch 2018 in ihren Koalitionsvertrag schrieb: Wir lehnen Uploadfilter als unverhältnismäßig ab. Weil deutsche EU-Parlamentsmitglieder wie Sven Schulze und Daniel Caspary sich missverständlich ausdrückten: Protestmails als Fake von Google bezeichneten und einige Demonstranten als gekauft diffamierten. Aber auch, weil Youtube-Chefin Susan Wojcicki in einem Blogbeitrag eine düstere Zukunft für Youtube-Kanäle zeichnete, was viele Jugendliche innerhalb der Youtube-Filterblase verunsicherte.

Wozu das führte? Nach dem Aufruf zu europaweiten Protesten,

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