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Wir brauchen eine „maritime Müllabfuhr“
Wir brauchen eine "maritime Müllabfuhr"
( Link zum Originalbild | Urheber: Gerhard Traschütz | Pixabay | Pixabay Lizenz )

Das Argument in Kürze:

Die gemeinnützige Umweltorganisation One Earth – One Ocean e.V. (OEOO) hat große Ziele: Sie möchte die erste „maritime Müllabfuhr“ ins Leben rufen, die vollkommen autark aus den Weltmeeren Plastik aufsammeln und dieses direkt an Bord zu einem Heizöl umwandeln kann. Das Kalkül: Plastikmüll zu einem wertvollen Rohstoff zu machen, sodass große Entsorger in Zukunft ein finanzielles Interesse daran haben Plastikmüll selbstständig im großen Stil aus den Weltmeeren zu „fischen“.

Die Technologie zur Verölung von Plastikmüll funktioniert

Das Konzept für die maritime Müllabfuhr ist seit 2012 von dem Team um OEOO-Gründer Günther Bonin erarbeitet worden. Dass die Technologie zur Verölung von Plastikmüll aber auch tatsächlich funktioniert, konnte OEOO zusammen mit ihrem Technologiepartner BIOFABRIK aus Dresden erstmals im Juni 2018 zeigen. Eigenen Angaben zufolge seien sie die ersten weltweit, denen die Verölungsversuche gelungen seien. In einem mehrstufigen Raffinationsprozess werde der zerkleinerte Plastikmüll in einer so genannten Kompaktraffinerie verölt. Die Kompaktanlage könne bis zu 750 kg Plastikmüll pro Tag verarbeiten und in Kraftstoff umwandeln. Aus einer Tonne Plastik lassen sich ca. 800 Liter Öl gewinnen.

Die Vision der Organisation ist ambitioniert: Weltweit sollen 50 „Seeelefanten“,

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