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Ein internationales Abkommen kann das globale Plastikproblem bekämpfen
Ein internationales Abkommen kann das globale Plastikproblem bekämpfen
( Link zum Originalbild | Urheber: Cytonn Photography | Unsplash | CC0 Public Domain )

Das Argument in Kürze: 

Plastikmüll ist ein globales Problem, also muss es auch global angegangen werden. Davon ist der Politikwissenschaftler Nils Simon überzeugt. Es gebe bereits viele globale Initiativen, um Umweltverschmutzung durch Plastik zu bekämpfen, diese seien aber wenig erfolgreich. Deshalb brauche es ein globales Abkommen, das das Problem endlich effektiv angeht.

Bereits bestehende Abkommen könnten einfach erweitert werden

Simon kritisiert, dass bisherige Initiativen gegen Plastikverschmutzung sich viel zu sehr auf die Ozeane fixieren. Natürlich landet das Plastik am Ende dort, aber man müsse sich viel mehr darauf konzentrieren, wo das Plastik überhaupt erst herkommt. Ein multilaterales Umweltabkommen gegen Plastikverschmutzung auszuhandeln sei auch gar nicht schwer, denn die Anfänge dafür seien schon geschaffen. Innerhalb der Vereinten Nationen gäbe es bereits Verträge über die Entsorgung von Chemikalien und Abfällen – die müsse man nur darauf ausweiten, dass sie den Umgang mit Kunststoffen von der Produktion bis hin zur Verwertung regeln.

Simon listet außerdem fünf Punkte auf, die zwingend in einem Kunststoffabkommen enthalten sein sollten, damit tatsächlich eine dauerhafte Lösung entsteht:

Es muss ganz klar die Vision festgelegt sein, dass alle Kunststoffe während ihres gesamten Lebenszyklus nachhaltig gehandhabt werden.
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