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Zürich: Genosse Nachbar?
Zürich: Genosse Nachbar?
( Link zum Originalbild | Urheber: Samuel Zeller | Unsplash | Unsplash License )

Das Argument in Kürze:

Eine Wohnung kaufen oder mieten? In Zürich, der teuersten Stadt der Welt, sind häufig beide Varianten unbezahlbar. Deswegen leben dort immer mehr Menschen in sogenannten Wohnbaugenossenschaften. Diese Wohnform verspricht erschwingliche Mieten in gemeinnützigen Liegenschaften, wo Gemeinschaftssinn und Zusammenleben zentrale Werte sind.

 

Ein Modell mit Geschichte für die Zukunft

Wohnbaugenossenschaften gibt es in der Schweiz bereits seit über 100 Jahren. Vor allem in den 1920er und -50er Jahren wurden viele Genossenschaften gegründet. Seit einigen Jahren nimmt dieser Trend wieder zu. Vor allem in Zürich, wo die Wohnungspreise extrem gestiegen sind. Dort kaufen Genossenschaften in den letzten Jahren wieder vermehrt Bauland oder bebaute Grundstücke. Allerdings nicht, um sie gewinnbringend weiter zu vermieten, sondern um sie den Genossenschaftsmitgliedern zum Wohnen zu Verfügung zu stellen. Wohnbaugenossenschaften dienen deswegen einem gemeinnützigen Zweck. Die Genossenschafter sind weder Eigentümer, noch Mieter im klassischen Sinne. Die Mieteinnahmen werden nämlich hauptsächlich für die Rückzahlung der Kredite genutzt, die die Genossenschaften aufnehmen mussten, um die Grundstücke oder Häuser zu finanzieren. Die Bewohner sind zudem an allen Entscheidungen beteiligt. Egal ob Bauarbeiten, Genossenschaftsfragen, die Aufnahme neuer Bewohner oder wenn es um Gemeinschaftsflächen geht. Die Mieten in Wohnbaugenossenschaften sind zwischen 20 und 35 Prozent günstiger als im Zürcher Durchschnitt.

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