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Wohngeld ist die einzig gerechte Lösung
Wohngeld ist die einzig gerechte Lösung
( Link zum Originalbild | Urheber: Skitterphoto | Pixabay | Pixabay Lizenz )

Das Argument in Kürze:

Das Wohngeld muss ausgebaut werden, sagt Ökonom Friedrich Breyer im Interview mit dem DEUTSCHLANDFUNK. Denn Wohngeld helfe den tatsächlich Bedürftigen und könne je nach Grad der Mietnot angepasst werden. Statt Geld durch Sozialwohnungen zu verstreuen, sollten die Kommunen lieber zielgenau in die Mieter investieren, die sich ihre Wohnungen nicht leisten können.

 

Genauigkeit spricht für das Wohngeld

Immer weniger Menschen erhalten Wohngeld: Während 2016 noch rund 631.000 Haushalte den Zuschuss bezogen, verringerte sich die Anzahl laut Statistischem Bundesamt auf 592.000 Haushalte Ende 2017. Das stört Breyer. Denn er hält das Wohngeld für das richtige Instrument, Wohnungen für Bedürftige bezahlbar zu halten. Der Ökonom und Wirtschaftsprofessor spricht sich im DEUTSCHLANDFUNK-Interview dafür aus, das Wohngeld zu stärken: Die Bundesregierung solle die Mietgrenzen für eine Auszahlung erhöhen und den Empfängerkreis erweitern.

Warum ist Wohngeld das richtige Instrument? Breyer sieht in der Debatte um die Wohnungsnot in Deutschland eine Vermengung von zwei Problemen: In manchen Ballungsgebieten fehlten tatsächlich Wohnungen, allerdings mangele es vor allem an der Finanzkraft von Mietsuchenden. Wohngeld könne das zweite Problem lindern, denn der Zuschuss wirke zielgenau.

Bei Sozialwohnungen sei das nicht der Fall.

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