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Es geht auch ohne Bagger
Es geht auch ohne Bagger
( Link zum Originalbild | Urheber: rawpixel | Pexels | CCO Public Domain )

Das Argument in Kürze

Wir müssen den Wohnraum, den wir haben, besser nutzen: Das schreibt Bernward Janzing in einem Kommentar in der TAZ. Demnach könnte man etwa Menschen Prämien bezahlen, wenn sie in kleinere Wohnungen ziehen. Auch über Steuern wäre das Problem zu regeln.

 

Wie viel Platz braucht der Einzelne?

In Deutschland gebe es heute mehr Wohnraum als je zuvor, schreibt Janzing. Immer neue Wohnungen zu bauen, sei nicht die Lösung. Stattdessen solle man zum Beispiel Prämien bezahlen, wenn Menschen in kleinere Wohnungen ziehen, zitiert er den Betriebswirt Daniel Fuhrhop: Damit würden Menschen Platz schaffen für andere. Die Gemeinde Denzlingen in Südbaden habe genau das bereits umgesetzt: Wer in eine kleinere Wohnung umzieht, bekommt dort bis zu 2500 Euro. Das könnte Janzing zufolge im Endeffekt billiger sein, als mit Steuergeldern immer neue Wohnungen zu bauen.

Eine andere Möglichkeit, wie man den vorhandenen Wohnraum besser aufteilen könnte: Die Grundsteuer an der Wohnfläche pro Kopf ausrichten. Ein Beispiel: Eine einzelne Person müsste für eine Wohnung mit 100 Quadratmetern mehr Steuern bezahlen, als drei Personen für die gleiche Wohnung zahlen würden. So werde vor allem Leerstand für die Besitzer teuer.

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