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Die Fakten zur Debatte
Die Fakten zur Debatte
( Link zum Originalbild | Urheber: Alina Kuptsova | Pixabay | Pixabay Lizenz )

Deutschland ist ein Mieterland – nirgends sonst in der Europäischen Union leben so viele Menschen in Mietwohnungen wie hier. Doch die Bedingungen für Mieter verschärfen sich: Wohnungen in den Großstädten und Umlandregionen werden immer teurer und knapper, während auf dem Land Leerstände überbleiben.

Die Wohnungsnot in Zahlen

Seit Jahren ist München die teuerste Metropole Deutschlands. Seit 1995 sind die Mieten um 80 Prozent gestiegen, bei Neubauten liegen sie zwischen 17 und 25 Euro pro Quadratmeter. Das bedeutet für einen Familienhaushalt: Rund ein Drittel des Durchschnittseinkommens fließt in die Miete von Neubauten. Für eine durchschnittliche Drei-Zimmer-Wohnung bezahlen Mieter noch rund 10,45 Euro Kaltmiete. In München außerdem prekär: Der Leerstand tendiert gegen null. Stuttgart belegt mit 9,97 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter den zweiten Platz der Großstädte. Auch hier geht rund ein Drittel des Haushaltseinkommens für die Neubau-Miete drauf, errechnen Journalisten von ARD PANORAMA. Verglichen mit weiteren Metropolen wie Köln (8,63 Euro/qm) oder Hamburg (8,62 Euro/qm), ist Berlin in absoluten Zahlen gemessen günstig – noch. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Miete in Berlin aber mehr als verdoppelt. Berliner Mieter müssen für Neubauten etwa 41,3 Prozent ihres Einkommens investieren. Mieterhöhungen gibt es nicht nur in den Metropolen: Seit 2013 sind die Mieten in 79 der 80 Großstädte gestiegen – Rostock bildet die einzige Ausnahme.
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