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Die Debatte in einem Text
Die Debatte in einem Text
( Link zum Originalbild | Urheber: csalow | Pixabay | Pixabay License )

München, Frankfurt, Berlin – wer in einer deutschen Großstadt leben möchte, zahlt hohe Mieten.

In Berlin beispielsweise haben sich die Mieten seit 2008 mehr als verdoppelt, Familien müssen im Schnitt nun über 40 Prozent ihres Nettoeinkommens aufbringen, um eine Drei-Zimmer-Wohnung zu mieten.

In München kostet der Quadratmeter bei einer neu gebauten Wohnung mittlerweile zwischen 17 und 25 Euro. Seit 1995 sind die Mieten um etwa 80 Prozent gestiegen. Und es sind nicht nur die ganz großen Metropolen. In 79 von 80 deutschen Großstädten sind die Mieten seit 2013 gestiegen – und sie steigen weiter. Einzige Ausnahme ist Rostock.

Dass das zu immer größeren Verwerfungen in der Gesellschaft führt, ist klar: Einfache Angestellte, Familien und Studenten, Normalverdiener und Auszubildende können sich das Leben in den Städten oft nur noch leisten, wenn sie den eigenen Lebensstandard stark einschränken.

Seit Jahren verspricht die Bundesregierung Lösungen. Die Mietpreisbremse wurde ins Leben gerufen, der Immobilienwirtschaftliche Dialog, das Bündnis für bezahlbares Wohnen. Doch das Problem hat sich damit nicht gelöst. Die Mieten steigen weiter.

Auf die Frage, was passieren muss, damit Wohnraum wieder bezahlbar wird, geben Immobilienexperten, Stadtplaner, Aktivisten und Politiker ganz unterschiedliche Antworten. Sie lassen sich in zwei große Lager aufteilen: Das eine Lager fordert,

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