Staatenlosigkeit bedeutet ein Leben im Schatten
Staatenlosigkeit bedeutet ein Leben im Schatten
( Link zum Originalbild | Urheber: Free-Photos | Pixabay | Pixabay License )

Das Argument in Kürze

Die Journalistin Megan Specia erklärt in einem Artikel für die NEW YORK TIMES, weshalb und wieviele Menschen weltweit ohne eine Staatsbürgerschaft leben und wie sehr das Leben der Betroffenen dadurch beeinträchtigt wird. 

Was es bedeutet, staatenlos zu sein

Specia schildert in dem Beitrag den Fall einer 19 Jahre alten Britin, die sich 2015 dem sogenannten Islamischen Staat angeschlossen hat und jetzt zurückkehren will. Das britische Innenministerium widerspricht jedoch und will ihr die Staatsbürgerschaft aberkennen. Doch damit liefert Specia nur ein Beispiel für ein Problem, das weltweit Millionen von Menschen betrifft. Staatenlos zu sein heißt, keine Staatsbürgerschaft zu besitzen. In keinem Land der Welt. Global fristen etwa 10 Millionen Menschen ein solches Schattendasein. Ihr Leben ist bestimmt von der immerwährenden Angst vor der Abschiebehaft. Manche Menschen werden staatenlos geboren, andere verlieren ihre Staatsbürgerschaft, weil sich neue Länder bilden oder die Landesgrenzen verändert werden. Wieder anderen wird die Staatsangehörigkeit bewusst versagt. Oft wird sogar ganzen Bevölkerungsgruppen die Staatsbürgerschaft aberkannt, da diese als „ethnisch oder religiös unerwünscht“ gelten. Eigentlich gibt es seit Jahren zwei UN-Abkommen, die Staatenlosen grundlegende Rechte zusichern und Staatenlosigkeit insgesamt verringern sollten. Eigentlich – denn weltweit haben nur 61 Länder diese Vereinbarung unterzeichnet,

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